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Zurückliegende Seminare
04.11.1918.11.19
Am 4.11., 11.11., 18.11. um 17:00-18:30 Uhr

Hannah Arendt und Theodor W. Adorno: Eine Feindschaftsbeziehung?   Seminarleitung: Eva von Redecker   Als eine „abscheuliche Gesellschaft“ bezeichnete Arendt einmal die Frankfurter Schule: der Marxist Adorno käme ihr nicht ins Haus. Adorno selbst nannte sie deshalb ein „altes Waschweib“. Die persönliche Feindschaft zwischen Arendt und Adorno ist an unzähligen Stellen belegt. Philosophisch werden die beiden AutorInnen jedoch tatsächlich kaum... weiterlesen

Hannah Arendt und Theodor W. Adorno: Eine Feindschaftsbeziehung? (Eva von Redecker)
05.11.1903.12.19
Am 5.11., 12.11.,19.11., 26.11., 3.12. um 17:00-18:30 Uhr

„Möglichkeitssinn“, Konkurrenz und Optimierung. Robert Musils »Mann ohne Eigenschaften« und die Ökonomisierung des Sozialen   Seminarleitung: Michael Makropoulos   In der individuellen Fähigkeit zur Selbstverwirklichung sahen bereits die Aufklärer des 18. Jahrhunderts die Autonomie des Subjekts gegen die Zwänge der Tradition begründet. Was man mit großem emanzipatorischen Pathos ‚Freiheit’ genannt hat, ist die Realisierung unverwirklichter Möglichkeiten. Robert Musil hat in... weiterlesen

„Möglichkeitssinn“, Konkurrenz und Optimierung. Robert Musils »Mann ohne Eigenschaften« und die Ökonomisierung des Sozialen (Michael Makropoulos)
06.11.1927.11.19
Am 6.11., 13.11., 20.11., 27.11. um 17:00-18:30 Uhr

Frantz Fanon über (anti-)koloniale Gewalt: Ein politischer Skandal   Seminarleitung: Onur Erdur   Man nennt es das kommunistische Manifest der antikolonialen Revolution. Nicht nur die Befreiungsbewegung in Algerien ließ sich von Fanon inspirieren, sondern beispielsweise auch die US-amerikanische Black Panther-Bewegung und der palästinensische Widerstand gegen die israelische Besatzungspolitik. Fanons 1961 veröffentlichtes Werk »Die Verdammten dieser Erde« löste einen heftigen Skandal... weiterlesen

Frantz Fanon über (anti-)koloniale Gewalt: Ein politischer Skandal (Onur Erdur)
14.01.2004.02.20
Termine: 14.1., 21.1., 28.1., 4.2. von 16:00 bis 18:00 Uhr

Klimawandel, Überwachung, ein entfesselter Kapitalismus – wo gegenwärtige Zustände vorwiegend in Form permanenter Krisenhaftigkeit gedacht werden, bleibt auch die Zukunft nicht verschont. Utopische Entwürfe werden rar, vielmehr dominieren Schreckensszenarien den Diskurs: Dystopien haben im Moment Hochkonjunktur. Auch die Literatur der Gegenwart wendet sich in verstärkt dystopischen, anti-utopischen Szenarien zu: sie erzählt vom Verlust der Identität im digitalen Zeitalter, von totaler... weiterlesen

Dark Times: Dystopie, Literatur und Gegenwart (Wolfgang Hottner)
15.01.2019.02.20
Termine: 15.1., 22.1., 29.1., 5.2., 12.2., 19.2. von 16:00 bis 18:00 Uhr

Die Unterscheidung von „Massenkultur“ und „Kulturindustrie“ steht nicht nur für die semantische, sondern auch für die sachliche Differenz, in der es um die theoretische Bestimmung und die politische Bewertung der ‚Ästhetisierung des Sozialen‘ im 20. Jahrhundert geht. Diese Differenz konzentriert sich in der Frage, ob die Technisierung oder die Ökonomisierung des Ästhetischen das entscheidende Moment einer Vergesellschaftung ist, die nicht... weiterlesen

Massenkultur und Kulturindustrie. Benjamin, Horkheimer/Adorno und die Ästhetisierung des Sozialen (Michael Makropoulos)
10.06.2008.07.20
Sitzungen: 10.6., 17.6., 24.6., 1.7., 8.7. 16-18:00 Uhr

  Seminarleitung: Antonio Lucci und Nicola Zambon   Contact und contagious, contatto und contagio: die englische und die romanischen Sprachen weisen gemeinsame etymologische Wurzeln von zwei Begriffen auf, Berührung und Ansteckung, die miteinander deutlich verzahnter sind, als wir es noch bis vor kürzester Zeit wahrnehmen konnten. Doch der naturwissenschaftliche Befund, eine Krankheit könne sich auch durch Berührung verbreiten, ist eine späte... weiterlesen

cum/tangere. Masse und Ansteckung (Antonio Lucci, Nicola Zambon)
29.06.2030.06.20
Sitzungen: 29. und 30.6. 11:30-17 Uhr

  Seminarleitung: Jenny Kellner     Der französische Autor Georges Bataille, in Deutschland vor allem für seine erotischen bis pornographischen Erzählungen bekannt, war nicht nur Literat, sondern auch Kritiker, Essayist und Philosoph. Seine Theorie einer „allgemeinen Ökonomie“ findet heute, angesichts der Sackgassen, in die eine bereits als Ende der Geschichte deklarierte Weltwirtschaftsordnung zunehmend gerät, verstärktes Interesse. Die allgemeine Ökonomie Batailles... weiterlesen

Nie wieder dienen! Die Überwindung der Knechtschaft mit Georges Bataille und Friedrich Nietzsche (Jenny Kellner)
26.10.2016.11.20
Sitzungen: 26.10., 2.11., 9.11., 16.11. von 16-18 Uhr

Erzählungen von Freundschaft zwischen Frauen haben in der zeitgenössischen Literatur Konjunktur. Gleichzeitig lässt sich auch im akademischen Diskurs über Freundschaft – in den Literatur- und Kulturwissenschaften, der Philosophie und Soziologie – eine feministische Neuverhandlung eines Themas beobachten, das über Jahrhunderte hinweg eher männlich geprägt war. Das Seminar möchte dem Phänomen der Freundinnenschaft auf den Grund gehen, indem es zum einen... weiterlesen

Freundinnenschaft in der Literatur (Leonie Achtnich, Marlene Dirschauer)

In der Klimabewegung ist heute oft die Rede davon, man solle sich nicht mit den Systemdebatten des 20. Jahrhunderts aufhalten, sondern ‚nach vorn gewandt‘ über gesellschaftliche Veränderungen nachdenken. Das klingt in Anbetracht der verheerenden Umweltbilanz der sozialistischen Staaten auf den ersten Blick sehr vernünftig. Trotzdem stellt sich die Frage, ob sich die ökologische Krise der Gegenwart ohne Kapitalismuskritik verstehen lässt.... weiterlesen

Grüner Sozialismus – was die ökologische Krise mit Eigentums- und Klassenverhältnissen zu tun hat

Die Corona-Pandemie hat die Krise der Care-Arbeit verschärft: In Krankenhäusern mangelt es an Pflegepersonal, die bisherigen Pfleger:innen sind überarbeitet und schlecht bezahlt. Angehörige von Menschen mit Behinderungen müssen während der Schließung von Einrichtungen deren Betreuung und Pflege übernehmen. Eltern verzweifeln an der Anforderung, im Homeoffice ihren Dienst zu erfüllen und zugleich kleinere Kinder zu betreuen oder größere im Homeschooling anzuleiten.... weiterlesen

Corona, Care & Commons – Von ‚Lohn für Hausarbeit‘ zu ‚Care Revolution‘

Unsere Zivilisation ist beherrscht vom Privateigentum: Jedes Ding und jeder Gegenstand gehört jemandem, alles ist wie unsichtbar mit einem Namen bedruckt. Das private Eigentum ordnet alles irgendjemandem zu, egal ob das mein Lieblingsfüller ist, mit dem ich seit Jahren jeden Tag schreibe oder eine Aktie, die mir fiktiv ein Eigentum an irgendeinem Konzern auf einem anderen Kontinent bedeuten soll. Es... weiterlesen

Anderes Eigentum

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