Was kommt
»aufzeigend das mögliche«. Die »wissenschaftlich-technische Revolution« in sowjetischen Filmen, Teil 2:
»Erde«
Oleksandr Dowschenkos »Erde« gilt als einer der größten Filme aller Zeiten. Das Meisterwerk der sowjetischen Kinoavantgarde zeigt in ikonisch gewordenen Montage-Bildern, wie die Kollektivierung der Landwirtschaft während des Ersten Fünfjahresplans bäuerliche Traditionen in der Ukraine radikal verändert. Als der Film... weiterlesen
Gespräch zur dreiteiligen Filmreihe »aufzeigend das mögliche«
Moderation Vettka Kirillova und Matthias Schwartz
Der Historiker Klaus Gestwa und die Schriftstellerin Theresa Hannig diskutieren, ausgehend von den auf den Brecht-Tagen gezeigten Filmen, Fragen der sowjetischen Technopolitik und Umweltgeschichte im Zeitraum zwischen den 1930er und 1980er Jahren. Der Spannungsbogen reicht dabei in thematischer Hinsicht von... weiterlesen
Fermentation ist mehr als eine uralte Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln – sie ist ein Sinnbild für Transformation, Gemeinschaft und lebendige Prozesse. Wie Mikroorganismen Gemüse in aromatische Lebensmittel verwandeln, so kann auch unser Umgang mit Ernährung und Landwirtschaft im Wandel... weiterlesen
»Brecht im Planetarium. Konstellationen von Sternen und Menschen«
Begrüßung Tim Florian Horn
Das Planetarium dient Brecht als Modell für einen neuen Typus der Dramatik. Bewegungen der Sterne und Bewegungen der Menschen erscheinen darin gleichermaßen als Konstellationen; »ohne Halt und in großer Fahrt« sind die Gestirne am Himmel und die Menschen auf der... weiterlesen
Media
Son Lewandowski »Die Routinen«
Buchpremiere
Über Arbeit, Körper, Herkunft WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2025
Helene Hegemann »Striker« – und frühere Texte mit Schauplatz Berlin
Berliner Manuskripte 2025. Tag 1 (Saal)
Moderation: Marion Brasch
Berliner Manuskripte 2025. Tag 2 (Saal)
Moderation: Knut Elstermann
Berliner Manuskripte 2025. Tag 1 (Keller)
Moderation: Marie Kaiser
Blog
Neue Podcast-Folge online
Podcast auto:montage
Folge #3: Narrative weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit Marcella Fassio und Diego León-Villagrá
Mit Daniela Dröschers autofiktionalen Romanen „Lügen über meine Mutter“ (2022) und „Junge Frau mit Katze“ (2025) sowie einem Seitenblick auf Christina Wesselys „Liebesmühe“ (2024) widmet sich die dritte Folge von auto:montage Narrativen weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Wie wird Erschöpfung erzählt, mit welchen literarischen Verfahren und Schreibweisen? In welchem Verhältnis stehen Erschöpfungsnarrative zu Fragen von Gender und Klasse, von Care- und anderen Arbeitsformen, etwa in der Wissenschaft? Und was ist das dezidiert Politische dieser Narrative? Diesen und weiteren Fragen geht Diego León-Villagrá im Gespräch mit Dr. Marcella Fassio nach.
Der Podcast ist eine Initiative des Arbeitskreises Politische Ästhetiken am Literaturforum im Brecht-Haus und wird in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt produziert. Redaktion: Iuditha Balint, Barbara Bausch, Eva Blome, Diego León-Villagrá, Roman Widder.
Neue Publikation in unserer Schriftenreihe LfB Texte
Am 18. und 19. November 2024 fand im Literaturforum die Tagung unter Leitung von Wiebke von Bernstorff und Florian Kappeler die Tagung »Schreiben über Grenzen. Neue Perspektiven auf die transatlantischen Schriften von Anna Seghers« statt.
Jetzt veröffentlicht: Band 24 unserer Schriftenreihe LfB Texte, die im Verbrecher Verlag erscheint.
Hier geht es zum Tagungsband.
»Zum Werk. Gespräche über das Ganze«-Reihe abgedruckt in »Sinn und Form«
In der Reihe »Zum Werk. Gespräche über das Ganze« sprach Jörg Magenau am 25.11.2024 mit Angela Krauß, am 17.04.2025 mit Clemens Meyer. Die Gespräche sind als verschriftlichte Fassungen in der Zeitschrift »Sinn und Form«, Heft 3/2025 (Angela Krauß) und Heft 1/2026 (Clemens Meyer) veröffentlicht.
Matinee zum 100. Geburtstag von Wolfgang Heise in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Heise findet am 18.01.2026 um 12 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz eine Veranstaltung unter dem Titel »Aufbruch in die Utopie: Für die Ewigkeit ist gar nichts« statt.
Aus dem Ankündigungstext:
»Wolfgang Heise ist einer von jenen, deren Spuren weitergehen, selbst dort, wo sie über Jahrzehnte zugeschüttet wurden: Philosoph, Ästhetiker mit sozialistischem Rückgrat, Denkartist im Maschinenraum der DDR.
Diese Matinee ist kein Symposium. Kein Archivfegen. Kein Nostalgiekabinett. Sie ist ein Memento an Stimmen, Tönen, Erinnerungen, Einsätzen.«
Mit: Bolschewistische Kurkapelle Schwarz Rot, Wenzel, Wolfgang Herzberg, Corinna Harfouch, Volker Braun, Dietrich Mühlberg, Shortie (Steffen Schumann), Hermann Beyer, Adama Ulrich, Steffen Mensching, Christian Grashof, Jürgen Kuttner, Lukas Zittlau, Anne Gräfe, Manfred Karge und Wolfgang Thierse.
Tickets und weitere Infos gibt es hier.
Save the date: Für den 28.-30. Mai ist im Literaturforum im Brecht-Haus eine wissenschaftliche Veranstaltung zur Bedeutung Wolfgang Heises unter dem Titel »Die Wirklichkeit des Möglichen« geplant. Nähere Infos folgen in Kürze.
Programm Januar / Februar 2026
Unser Programmleporello als PDF:
süß und chloriert – Literatur für das, was passiert
Eine gerade im Sukultur Verlag erschienene Anthologie versammelt individuelle Auftragstexte, die das Autor*innenkollektiv »Literatur für das, was passiert« gegen eine Spende für Menschen in Not verfasst haben: die literarische Ausbeute aus sechs Jahren »Literatur-Pop-Up-Store« im Literaturforum im Brecht-Haus!
Herausgegeben von Caca Savić und Isabel Wanger. Mit Texten u.a. von Daniela Dröscher, Paula Fürstenberg, Miku Sophie Kühmel, Angela Lehner und Matthias Nawrat.
Hier geht es zum Buch.
