Was kommt
Anke Engelmann
»Blender«
Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben des Hannes Bohn nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er will eigentlich als Künstler leben, doch er landet im Gefängnis, wird drogensüchtig, von der Stasi zum Kunstfälscher ausgebildet. Er blufft sich durch Psychiatrie und... weiterlesen
Tragedy and Resistance
Zur politischen Reaktivierung historischer Tragödien
#1
13:30 Keynote Lecture by Caroline Levine (Cornell University / online) 14:30 Questions and discussion, response led by James Jarrett on Tragedy as Humanist Activism Now 15:15 Session 1: Gendered/Sexed Resistance Lena Kirsch (Friedrich-Schiller Universität Jena): Female leadership and resistance in... weiterlesen
Zur politischen Reaktivierung historischer Tragödien
Moderation Sophie Diesselhorst
Wie können frühneuzeitliche Tragödien aus der Zeit 1550–1800 auf eine Weise reaktiviert werden, die uns heute zum kritischen Nachdenken über unsere Gesellschaft anregt – gar zu politischem Handeln motiviert?... weiterlesen
Tragedy and Resistance
Zur politischen Reaktivierung historischer Tragödien
#2
9:00 Keynote Lecture by Marco Checchi (Northumbria University) 10:00 Questions and discussion, response led by Adam Hansen on Marlowe and Resistance 11:00 Session 2: Classical Resistances Marta Lietti and Marco Formisano (Ghent University): Unsettling Borders in Sophocles’ Oedipus at Colonus... weiterlesen
Media
Dana von Suffrin »Toxibaby«
Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren
Lebenszeugnisse: Der »ganz private Holocaust«
Lektüreschlüssel zu Dana von Suffrin »Nochmal von vorne«
E-Book und PDF zum Download
Matthias Nawrat »Das glückliche Schicksal«
Moderation: Gesa Ufer
Zeitgeschichte in der Diskussion
Blog
Romanwerkstatt 2026/27
In diesem Jahr findet wieder eine Romanwerkstatt unter Leitung von Michael Wildenhain statt. Exposés können bis 15. Juli 2026 per Post eingereicht werden.
Details zur Bewerbung gibt es hier:
lfb Kompass zu Dana von Suffrin »Nochmal von vorne«
Zu Dana von Suffrins Roman »Nochmal von vorne« liegt nun ein Lektürekompass vor, verfasst von Nursan Celik. Als kostenfreier Download im PDF- oder ePub-Format.
Solidarität mit den vom Buchhandlungspreis 2025 ausgeschlossenen Buchhandlungen!
Unter den drei Buchhandlungen, die von einer unabhängigen Jury für den Deutschen Buchhandlungspreis 2025 nominiert wurden und die Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nun vom Preis ausgeschlossen hat, ist auch der Buchladen zur schwankenden Weltkugel in Berlin.
Nicht nur eine fachkundige und unabhängige Jury bescheinigt dem Buchladen zur schwankenden Weltkugel auszeichnungswürdiges Engagement. Auch wir vom Literaturforum im Brecht-Haus schätzen die Buchhandlung: als Ort für Bibliodiversität, als Fürstreiter einer offenen Gesellschaft und als verlässlichen Partner für Büchertische bei Literaturveranstaltungen, die professionell organisiert werden.
Dass der Buchladen zur schwankenden Weltkugel zusammen mit zwei weiteren Buchhandlungen auf Anordnung des Kulturstaatsministers vom Preis ausgeschlossen wurde, weil es »verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse« gebe, ist ohne die Offenlegung dieser Erkenntnisse nicht nachvollziehbar und politisch fragwürdig.
Daher solidarisieren wir uns mit Golden Shop (Bremen), Buchladen Rote Straße (Göttingen) und dem Buchladen zur schwankenden Weltkugel und fordern die Wiederaufnahme der drei Buchhandlungen in die Liste der Nominierten!
Das Statement der Berliner Literaturkonferenz (BLK) verlinken wir hier.
Statement der Berliner Literaturkonferenz (BLK) zur sofortigen Einstellung des Programms »Goethe-Institut im Exil«
Die Berliner Literaturkonferenz (BLK), der Zusammenschluss der institutionell geförderten Literaturhäuser, der Literaturfestivals und der Freien Literaturszene Berlins, hat mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen, dass das Goethe-Institut sein erfolgreiches Programm »Goethe-Institut im Exil« mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Mehr...
Programm März/April 2026
Hier als PDF zum Download:
Neue Podcast-Folge online
Podcast auto:montage
Folge #3: Narrative weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit Marcella Fassio und Diego León-Villagrá
Mit Daniela Dröschers autofiktionalen Romanen „Lügen über meine Mutter“ (2022) und „Junge Frau mit Katze“ (2025) sowie einem Seitenblick auf Christina Wesselys „Liebesmühe“ (2024) widmet sich die dritte Folge von auto:montage Narrativen weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Wie wird Erschöpfung erzählt, mit welchen literarischen Verfahren und Schreibweisen? In welchem Verhältnis stehen Erschöpfungsnarrative zu Fragen von Gender und Klasse, von Care- und anderen Arbeitsformen, etwa in der Wissenschaft? Und was ist das dezidiert Politische dieser Narrative? Diesen und weiteren Fragen geht Diego León-Villagrá im Gespräch mit Dr. Marcella Fassio nach.
Der Podcast ist eine Initiative des Arbeitskreises Politische Ästhetiken am Literaturforum im Brecht-Haus und wird in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt produziert. Redaktion: Iuditha Balint, Barbara Bausch, Eva Blome, Diego León-Villagrá, Roman Widder.

