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Arbeitskreis Politische Ästhetiken
Mi 10.04.

Arbeitskreis Politische Ästhetiken

Projektkoordination Florian Kappeler
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Der Arbeitskreis Politische Ästhetiken befasst sich mit politischem Schreiben und politischen Ästhetiken in Geschichte und Gegenwart. Damit ist besonders die ästhetische Reflexion von politischen Herrschaftsverhältnissen und Bewegungen, des Streits um deren Beurteilung sowie auch die Imagination neuer politischer Möglichkeiten und Erfahrungsräume angesprochen. Dazu gehören neue (etwa prekäre) Arbeitsverhältnisse und Kämpfe gegen diese; die Literaturpolitik (neu-)rechter Bewegungen; linke, etwa antifaschistische, antikapitalistische, antisexistische, antirassistische, antimilitaristische Ästhetiken; Praktiken politischer Solidarität und (ästhetischer) Intervention. Das Jahrestreffen wird mit einem Panel zum Schwerpunkt Solidaritäten abgerundet.

Arbeitskreis Politische Ästhetiken. Erstes Jahrestreffen
Mi 10.04.
10:00
Workshop, Kurzvorträge auf Grundlage von precirculated Papers
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Panel 1: Autopolitik und linke Bewegungen (10:15–11:45) Moderation Roman Widder

Christoph Schaub (Vechta/Berlin): Sichtbarmachen und Kollektive bilden: Marianne Herzogs politisches Schreiben

Malte Lorenzen (Bielefeld): Anna und Arthur erzählen von früher. Die Erinnerungsliteratur der militanten Linken zwischen Autobiografie, Autofiktion und Schlüsselroman

Iuditha Balint (Dortmund): Kommentar zu den Papers von Christoph Schaub und Malte Lorenzen

 

Panel 2: Literaturpolitik der neuen Rechten (12:15–13:15) Moderation Lisa Brunke

Hans-Joachim Schott (Leipzig): Chiffre 451. Vereinnahmungsstrategien in neurechten Literaturpolitiken

Sebastian Schweer (Hannover): Kommentar zu dem Paper von Hans-Joachim Schott

 

Panel 3: Geschichtspolitik (15:00–16:00) Moderation Charlotte Rathjen

Mimmi Woisnitza (Berlin/Lüneburg): Zur Porosität historischer Darstellung: Asja Lācis’ revolutionäre Theaterpraxis 1917-1937

Franziska und Jonas Haug (Frankfurt a. M.): Das Fürchten nicht und nie das Wünschen / darf mir abhanden kommen'. Zur politischen Ästhetik der DDR-Literatur

 

Panel 4: Genres des Politischen (16:30–18:00) Moderation Julia Kitzmann

Ivana Perica (Berlin) und Aurore Peyroles (Berlin): Der politische Roman als ein Genre, welches „does not dare to speak its name“

Cornelis van der Haven (Gent): Lyrischer Aktivismus in der niederländischen Literatur seit 1848

Stephanie Marx (Wien): Eine Frau mit Humor: Der politische Witz bei Irmgard Keun

 

 

Über die Kunst der Solidarität
Mi 10.04.
19:30
Podiumsgespräch

Über die Kunst der Solidarität

Mit Katharina Kalthoff, Jens Kastner, Manja Präkels und Florian Kappeler (Moderation)
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Wie äußert sich eine Poetik der Solidarität im politischen Schreiben und politischen Ästhetiken in Geschichte und Gegenwart? Welche Imaginations-, Möglichkeits- und Erfahrungsräume sind dabei angesprochen? Wo liegt die Grenze zwischen ästhetischer Reflexion und Intervention?