lfb school

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Mit der lfb school bietet das Literaturforum im Brecht-Haus ab November 2019 ein Seminarprogramm mit wechselnden Seminarleiter*innen an. Es geht darum, Texte zu lesen und Themen zu diskutieren, für die an der Universität aus unterschiedlichen Gründen kein Raum ist. Vielleicht, weil die Texte nicht kanonisch genug sind oder die Fragestellungen zu spekulativ. Wir möchten die Textarbeit um eine Dramatik bereichern, die die Universität ihr schon aus rein institutionellen Gründen verweigern muss. Das bedeutet auch, Fragen zu stellen, die so vielleicht noch nicht gestellt worden sind, zu denen wir selbst noch keine Antworten haben und die ein gewisses Konfliktpotential in sich tragen. Um es mit Gilles Deleuze zu sagen: „Das hat nichts mit Diskussionsveranstaltungen zu tun. Das ist wie ein Forschungslaboratorium: Eine Veranstaltung macht man über etwas, das man sucht und nicht über etwas, das man weiß.“ Letztendlich sind es ungelöste Probleme, die das Seminarprogramm motiviert haben.

 

Konzipiert und organisiert von Jochen Schmon.

 

 

Um Anmeldung unter campus@lfbrecht.de wird gebeten. Texte werden über einen Reader zur Verfügung gestellt. Das Programm richtet sich vor allem, aber nicht ausschließlich an Studierende und Menschen unter 35 Jahren.

 

 

Hannah Arendt und Theodor W. Adorno: Eine Feindschaftsbeziehung?
Seminarleitung: Eva von Redecker

 

 

„Möglichkeitssinn“, Konkurrenz und Optimierung. Robert Musils »Mann ohne Eigenschaften« und die Ökonomisierung des Sozialen
Seminarleitung: Michael Makropoulos

 

 

Frantz Fanon über (anti-)koloniale Gewalt: Ein politischer Skandal
Seminarleitung: Onur Erdur

 

 

Weitere Seminare für das kommende Jahr sind in Planung.

 

Wir freuen uns auf Euer Kommen!