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Februar 2017
Mi 01.02.
20:00
Lesung und Gespräch
Sibylle Lewitscharoff „Das Pfingstwunder“
Sigrid Löffler im Gespräch mit der Autorin

Protagonist im neuen Roman Sibylle Lewitscharoffs ist die „Göttliche Komödie“ und einer ihrer eifrigsten Erforscher, der Frankfurter Dante-Gelehrte und Ich-Erzähler Gottlieb Elsheimer. In der wundersamen Grande Bellezza Roms scheint sich die Dante-Exegese der Debattierenden der Bodenhaftigkeit zu entheben, und einzig... weiterlesen

Do 02.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch

Die Rede von der Natur ist heute problematisch geworden – von einer vorauszusetzenden Natur kann oft nicht mehr gesprochen werden. Hartmut Böhme fragt in seinem Essay zunächst, was es heißt, in einer Epoche „nach der Natur“ zu leben. Anschließend diskutiert... weiterlesen

Fr 03.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch
Gastveranstaltung
„abschied nehme ich schon immer“. Der Dichter Rolf Persch.
Ein Abend mit Steffen Thiemann und Norbert Hummelt

Rolf Persch (1949-2015) war einer der originellsten Dichter der letzten 30 Jahre. Nun sind seine so abgründigen wie lebensklugen und artistischen Gedichte in einer großen Sammlung erschienen: „abschied nehme ich schon immer“ enthält ausgewählte und unveröffentlichte Texte. Der Herausgeber Norbert... weiterlesen

Mo 06.02
20:00
Lieder, Gedichte und Notate
„Oh großer Oktober der Arbeiterklasse!“
Textauswahl und Einrichtung: Kerstin Hensel und Holger Teschke
Mit Tabitha Frehner, Felix Kammerer und Leander Senghas, Studierende der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“; musikalische Einrichtung und Klavier: Jürgen Beyer

„im faschismus erblickt der sozialismus sein verzerrtes spiegelbild. mit keiner seiner tugenden, aber mit allen seinen lastern.“, notiert Brecht am 19. Juli 1943 nach der „niederdrückenden lektüre von souvarines buch über stalin“ in sein Journal. Diese Notiz markiert den Tiefpunkt... weiterlesen

Di 07.02
20:00
Podiumsgespräch
„Wozu darauf zurückkommen?“ Kontroverse Deutung ausgewählter Brecht-Texte
Mit Dieter Henning, B. K. Tragelehn und Erdmut Wizisla
Moderation: Florian Vaßen

Im Jahr 1938 – auf dem Höhepunkt der stalinistischen Säuberungen – schrieb Brecht das Gedicht „Ansprache des Bauern an seinen Ochsen“; in einem seiner letzten Gedichte, nach den Enthüllungen des XX. Parteitags der KPdSU, nannte er Stalin 1956 den „verdienten... weiterlesen

Mi 08.02
20:00
Vortrag und Gespräch
„Ist also schweigen das beste?“. Bertolt Brecht und die Moskauer Prozesse
Mit Reinhard Müller
Kommentar: Sabine Kebir; Moderation: Annette Leo

Wie verhielt Brecht sich angesichts der Verhaftung von Carola Neher? Zweifelte er an der „Schuld“ von Sergej Tretjakow, dessen Erschießung er in einem Gedicht verhandelte? Wie verhielt er sich zu den Schauprozessen? Ahnte er, dass die Kaderabteilung der Komintern auch... weiterlesen

Do 09.02
20:00
Vortrag und Gespräch
Das Phänomen der doppelten Rede. Bertolt Brecht – Stalinist und/oder Antistalinist?
Mit Michael Rohrwasser
Kommentar: Dieter Henning; Moderation: Anne Hartmann

In seinen öffentlichen Äußerungen rückte Brecht niemals von der Sowjetunion ab. Im Arbeitsjournal und in privaten Gesprächen jedoch zeigte er sich besorgt bis entsetzt über die Verhaftung von Freunden und Freundinnen, über das Verstummen der Künstlerkollegen, mit denen er sich... weiterlesen

Gesichter der Avantgarde
Einführung und Moderation: Annette Leo

Moskau und Berlin waren während der 1920er bis zum Beginn der 1930er Jahre Zentren einer atemberaubenden Bewegung von Künstlern, die nicht nur danach strebten, Literatur, Theater, Architektur, Film usw. grundlegend zu erneuern, sondern gleichzeitig davon überzeugt waren, dass die Welt... weiterlesen

Di 14.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch

Das entscheidende Jahr des Zweiten Weltkrieges war 1941. Joachim Käppner schildert die wichtigen Ereignisse dieses zentralen Kriegsjahres. Er erzählt von ihren Ursachen und Folgen, von Wendepunkten und Entscheidungen.  Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion und dem japanischen Überfall auf... weiterlesen

Mi 15.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch

Christa Wolf war eine ungeheuer produktive Korrespondentin. Ihre Briefe an Verwandte, Freundinnen und Freunde, Kollegen, Lektoren, Politiker, Journalisten geben Einblicke in ihre Gedankenwelt, ihre Schreibwerkstatt, ihr gesellschaftliches Engagement. Ob sie an Günter Grass oder Max Frisch schreibt, von Joachim Gauck... weiterlesen

Do 16.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch

Edelbert Richter, Philosoph, Theologe, Abgeordneter in der Volkskammer von 1990 und später acht Jahre im Bundestag, hat nach vehementen Interventionen gegen den Fehllauf der Globalisierung und die Fehlorientierung der SPD ein Buch geschrieben, das den Grundkonflikt unserer Zeit, die achtlose... weiterlesen

Di 21.02.
20:00
Lesung und Gespräch
Aris Fioretos „Mary“
Sigrid Löffler im Gespräch mit dem Autor

In „Mary“ geht es um eine junge Frau unter einer Militärdiktatur, die sich entscheiden muss zwischen ihrem Freund, einem Anführer der aufständischen Studenten, und dem Kind, mit dem sie schwanger ist. Mit großer literarischer Kraft beschreibt Fioretos die existentielle Situation... weiterlesen

Mi 22.02.
20:00
Lesung und Gespräch
Gisela von Wysocki „Wiesengrund“
Moderation: Sebastian Kleinschmidt

Heimlich lauscht die Protagonistin in Gisela von Wysockis neuem Roman „Wiesengrund“ unter der Bettdecke im Radio den Vorträgen eines Autors, dessen Name sie sich merken wird: Wiesengrund. Seine Worte eröffnen ihr den Blick auf eine neue Welt. Einige Jahre später... weiterlesen

Do 23.02
20:00
Gespräch

Seit Ursula Krechels Roman „Landgericht“ weiß eine große Leserschaft vom Lebensweg der Familie des jüdischen Richters Richard Kornitzer, von deren Verfolgung, ihrem Exil und der schwierigen Rückkehr. Mit Ruth Barnetts Bericht liegt nun die wahre Geschichte eines der Kinder erstmals... weiterlesen

Di 28.02.
20:00
Buchvorstellung
Manfred Görtemaker und Christoph Safferling „Die Akte Rosenburg“
Stefan Reinecke im Gespräch mit Manfred Görtemaker

Auf wichtigen Positionen im Justizministerium der frühen BRD saßen Personen, die massiv eingriffen, sobald es um die Vertuschung der braunen Vergangenheit ging. Dass Juristen mit NS-Vergangenheit in der Behörde Dienst taten, wurde nicht als problematisch empfunden. „Die Akte Rosenburg. Das... weiterlesen

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