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© Irina Rastorgueva

Mo 11.02.
16:00
Inszenierung
(Ausser Haus!)
Veranstaltungsort: Haupthalle Berlin Ostbahnhof
Koppenstr. 3, 10243 Berlin

Brechts Dialoge, 1940/41 im finnischen Exil nach dem Vorbild von Diderots JACQUES DER FATALIST UND SEIN HERR geschrieben, wurden während des „The Access Point“ Summer Festival of Arts in Sankt Petersburg 2016 erstmalig aufgeführt. Die Premiere war zugleich die russische Erstaufführung. Die von Brecht im Hauptbahnhof von Helsinki verortete Situation wurde in den Finnländischen Bahnhof von Sankt Petersburg verlegt, in Wartesäle, Cafés, auf Bahnsteige. Über Kopfhörer mit den Stimmen der Darsteller verbunden, verfolgt das Publikum die Gespräche der Emigranten – des Physikers Ziffel und des Metallarbeiters Kalle. Die Zuschauer können die Art der „Verfolgung“ selbst wählen: den Schauspielern auf dem Fuß oder sich in der Menge im Verkehr auflösend, Betrachter und Spieler zugleich sein. Eigene Bilder und die Bilder der Darstellung überlagern sich, synchronisiert von Stimmen und Geräuschen, während die Protagonisten-Flüchtlinge über Probleme des Alltags, des Exils, der großen und der kleinen Politik diskutieren. Die Relevanz dieser Dialoge für unsere Tage ist – nicht nur im Berufsverkehr von Sankt Petersburg, Helsinki, Moskau oder Berlin – bestechend und verstörend zugleich.

In Kooperation mit dem Goethe Institiut
Medienpartner: Kulturradio vom rbb


© Irina Rastorgueva

Mo 11.02.
20:00
Inszenierung
(Ausser Haus!)
Veranstaltungsort: Haupthalle Berlin Ostbahnhof
Koppenstr. 3, 10243 Berlin

Brechts Dialoge, 1940/41 im finnischen Exil nach dem Vorbild von Diderots JACQUES DER FATALIST UND SEIN HERR geschrieben, wurden während des „The Access Point“ Summer Festival of Arts in Sankt Petersburg 2016 erstmalig aufgeführt. Die Premiere war zugleich die russische Erstaufführung. Die von Brecht im Hauptbahnhof von Helsinki verortete Situation wurde in den Finnländischen Bahnhof von Sankt Petersburg verlegt, in Wartesäle, Cafés, auf Bahnsteige. Über Kopfhörer mit den Stimmen der Darsteller verbunden, verfolgt das Publikum die Gespräche der Emigranten – des Physikers Ziffel und des Metallarbeiters Kalle. Die Zuschauer können die Art der „Verfolgung“ selbst wählen: den Schauspielern auf dem Fuß oder sich in der Menge im Verkehr auflösend, Betrachter und Spieler zugleich sein. Eigene Bilder und die Bilder der Darstellung überlagern sich, synchronisiert von Stimmen und Geräuschen, während die Protagonisten-Flüchtlinge über Probleme des Alltags, des Exils, der großen und der kleinen Politik diskutieren. Die Relevanz dieser Dialoge für unsere Tage ist – nicht nur im Berufsverkehr von Sankt Petersburg, Helsinki, Moskau oder Berlin – bestechend und verstörend zugleich.

In Kooperation mit dem Goethe Institiut
Medienpartner: Kulturradio vom rbb


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