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Schwerpunkt: Mental Health und Literatur



Mi 28.04.Fr 30.04. / Diskussionen



Mental Health und Literatur

Die Wunde zeigen

 

Die öffentliche Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Was leistet die Thematisierung von Mental Health in der Literatur? Wie kann Literatur zu einer erhöhten Sensibilisierung in der öffentlichen Wahrnehmung beitragen und einen neuen Zugang zur Thematik bewirken?

 

Die Diskussionsreihe widmet sich der jüngeren Geschichte und der Gegenwart von Mental Health in literarischen Werken, fragt nach spezifischen Darstellungsweisen in Text und Comics und thematisiert zentrale Aspekte wie die Genres der Mental Health Literatur, die Räume des Wahnsinns, Störungen in der Wahrnehmung sowie den Zusammenhang zwischen Krankheit und Zeitgeist.

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.; Vergabe durch die ALG
Bevorstehende Veranstaltungen
Mi 28.04.
17:30
Diskussion

Gemeinhin wird autobiografisches Schreiben über die eigene psychische Gesundheit als Selbsterfahrungsliteratur ohne literarischen Wert abgetan. Aber stimmt das? Worin besteht die Literarizität aktueller Bücher dieser Thematik? Was tragen die Formate des Internets dazu bei, einen Verlust der Qualität oder einen neuen Zugang? Was sind rhetorische Strategien, narrative Verfahren und Erzählformen, die dazu beitragen, das innere Erleben der eigenen Psyche verständlich... weiterlesen

Schreiben über die eigene Psyche

Der Ausschluss von der Normalität durch den Tod eines nahestehenden Menschen rückt das eigene Empfinden plötzlich in die Nähe zu Symptomen von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Die Veranstaltung befasst sich mit der Rückkehr zur Normalität, dem Schreiben als eine Strategie, die Welt neu zu ordnen, ihr Sinn und Struktur zu geben sowie den Fragen: Welche Narrative der Trauer kommen... weiterlesen

Grenzbereiche – Verlust, Trauer und psychische Gesundheit

„Du bist verrückt, mein Kind, du musst nach Berlin“, heißt es. Wie kann eine psychische Störung als urbanes Phänomen verstanden werden? Ist Kranksein (auch) eine räumlich geprägte Erfahrung? Und wie verhält es sich dann mit einer psychiatrischen Klinik als einem geschlossenen System psychischer Leidensgeschichten? – ein Ort, in dem Menschen und literarische Figuren mit psychischen Erkrankungen unter sich sind?... weiterlesen

Räume des Wahnsinns: die Klinik und die Großstadt

Scham ist ein ausgesprochen politisches Gefühl – es legt Tabus, Vorurteile und gesellschaftliche Do´s und Dont´s frei. Gerade Scham und Tabu sind wichtig, wenn über psychische Erkrankungen gesprochen wird. Was kann preisgegeben werden? Wo wird die Grenze zum Zwecke des Selbstschutzes gezogen? Doch im literarischen Beschreiben des Beschämenden liegt auch ein großes emanzipatorisches Potential.... weiterlesen

Verletzbarkeit als emanzipatorische Praxis

Vier Autor*innen und Künstler*innen, die in ihren Texten die Ausdrucksweisen von Sprache und Bild kombinieren, um über Mental Health zu sprechen: Von Illustrationen, die mehr sagen können als nur Worte, die den Text stören oder die einen neuen Zugang bieten.... weiterlesen

Pathographics: Das Störende bebildern

Das temporal (oder lokal) gehäufte Auftreten bestimmter Krankheitsbilder legt den Verdacht nahe, dass sie nicht allein physiologische, sondern auch kulturelle und gesellschaftliche Ursachen haben. Die Analyse solcher „Epochenkrankheiten“ lässt daher einen diagnostischen Zugriff der Literatur und Literaturwissenschaft auf epochale gesellschaftliche Befindlichkeiten möglich scheinen.... weiterlesen

„Epochenkrankheiten“

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