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Brecht und die Tradition des antifaschistischen Theaters
Do 11.02.
20:30
Impulse, Diskussion
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Von 1936-1941 versuchten deutsche Emigrant*innen in der Sowjetunion, allen voran Erwin Piscator, den antifaschistischen Kampf mit den Mitteln des Theaters fortzuführen. In der Stadt Engels planten sie „ein großes Experimentaltheater zu machen, in dem wir unsere theatralischen Untersuchungen wieder aufnehmen und weiterführen können“ (Brecht). Es ging darum, die Entwicklung eines politischen Theaters fortzusetzen, die durch den Nationalsozialismus unterbrochen wurde.  Der Kulturtheoretiker und renommierte Exilforscher Hermann Haarmann gibt einen Einblick in dieses heute fast vergessene Kapitel des antifaschistischen Theaters. Darauf aufbauend diskutiert er mit der Dramaturgin Rebecca Ajnwojner, dem Theatermacher Alexander Karschnia und dem Theaterwissenschaftler Nikolaus Müller-Schöll über die Tradition des antifaschistischen Theaters und Brechts Antifaschismus.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Amadeu Antonio Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie Helle Panke e.V.
Präsentiert von der rechte rand. Das antifaschistische Magazin


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