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© Akademie der Künste Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv, Fotoarchiv 06/085, Foto: Kühn und Hitz, Baden-Baden

Mi 12.02.
18:00
Projektvorstellung
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Anhand einiger Projekte der Gruppe WochenKlausur aus Wien wollen wir ausführlich über Ansprüche, Möglichkeiten und Risiken einer Kunst sprechen, die sich vom Formalen verabschiedet und „ästhetische“ Überlegungen im Zusammenhang mit Handeln abseits applaudierenden Publikums versteht. Was hätte Brecht dazu gesagt, ist das überhaupt noch Kunst? Und lassen sich strukturelle Probleme durch Einzelaktionen lösen? Nach 42 Projekten in 26 Jahren und 12 Ländern kann die Gruppe WochenKlausur jedenfalls einiges erzählen.

Präsentiert von rbbKultur und THEATER DER ZEIT


© Akademie der Künste Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv, Fotoarchiv 06/085, Foto: Kühn und Hitz, Baden-Baden

Mi 12.02.
20:00
Präsentation und Gespräch
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Die von Feuilleton und Kunstkritik kaum berücksichtigten, aber weit verbreiteten Ansätze sowohl im Applied Theater und der Theaterpädagogik als auch in der Bildenden Kunst entwickeln konkrete Formen des Eingriffs in gesellschaftliche Defizite. Als besonders herausragend für den Typus sozial-interventionistischer Kunst kann die Praxis der österreichischen Gruppe WochenKlausur gesehen werden. Seit einigen Jahrzehnten entwickelt sich mit der Theaterpädagogik zudem ein neues Arbeitsfeld, das Theater als Medium der Aufklärung und Vermittlung von Konflikten versteht und künstlerische Interventionen zu seinen grundlegenden Strategien zählt. Wir wollen Formen konkreter Interventionen, die ohne Spektakel oder Aktionismus auskommen, näher betrachten. Können dergleichen Ansätze vor dem Hintergrund der Brechtschen Ästhetik, etwa der „kleinen wendigen Kampftruppen“ oder der Tradition der Lehrstücke/ „learning plays“ und ihrer Fortschreibung und Weiterentwicklung durch Augusto Boal, verstanden werden?

Präsentiert von rbbKultur und THEATER DER ZEIT


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