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Workshop Teil 1: „Literatur und Care“
Do 24.02.
14:00
Workshop, Anmeldung erforderlich
Workshop Teil 1: „Literatur und Care“
Mit Liza Mattutat, Judith Niehaus, Ute Kalender, Aljoscha Weskott, Sonakshi Srivastava und Diego Léon-Villagrá

Eintritt frei, Anmeldung bis 17.2. per Mail an info@lfbrecht.de. Bitte angeben, ob Teilnahme per Zoom oder in Präsenz gewünscht ist.

 

„Wer kochte den Siegesschmaus?“, fragte schon Bert Brecht. Und wer hat eigentlich Fausts Studierzimmer nach seiner Eskapade mit Mephisto wieder aufgeräumt? Irgendjemand muss diese Tätigkeiten – kochen, putzen, trösten, pflegen, stillen – verrichtet haben, aber die Literatur erzählt oft nicht viel darüber. Angesichts dessen überrascht es nicht, dass sich auch die Literaturwissenschaft bisher kaum für Care-Arbeit interessiert hat. Unter den literarischen Neuerscheinungen der letzten Jahre finden sich nun zunehmend Texte, die Care-Tätigkeiten ins Zentrum stellen und den politischen Diskurs um Sorgearbeit reflektieren. Das nehmen wir zum Anlass, uns mit den Genres, ästhetischen Formen und Verfahren für die Literarisierung von Sorge-Verhältnissen zu beschäftigen. Wie werden herrschaftsförmige Verhältnisse der Care-Arbeit dargestellt und kritisiert? Bietet die Literatur utopische Perspektiven auf Care an?

 

 

Panel 1: (Queer-)Feministischer Materialismus. 14:30–16:00 Uhr

 

Liza Mattutat und Judith Niehaus Doing Care-Telling Care. Ein Gespräch über Konstellationen von Sorge- und Lohnarbeit in Romanen von Caroline Muhr bis Anke Stelling

 

Ute Kalender und Aljoscha Weskott Narrative der digitalen Sorgearbeitsdebatte

 

Moderation Florian Kappeler 

 

 

Panel 2: Care und Krankheit. 16:30–18:00 Uhr

 

Sonakshi Srivastava M/Othering and Care: On the Politics of Caretaking and Gender

 

Diego Léon-Villagrá Krankenpflege, Selbstsorge und Gender in zeitgenössischen deutschsprachigen Krebsberichten von Angehörigen: Zsuzsa Bánk, Mely Kiyak und Charlotte Link

 

Moderation Christian Wimplinger 



Alle angemeldeten Teilnehmer:innen erhalten im Vorfeld Zugang zu einer schriftlichen Version der Beiträge. Diese werden in den jeweiligen Panels nur kurz vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Diskussion.

In Kooperation mit undercurrents - Forum für linke Literaturwissenschaft

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