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Natascha Wodin „Sie kam aus Mariupol“
© Susanne Schleyer

24.10.17
20:00
Lesung und Gespräch
Natascha Wodin „Sie kam aus Mariupol“
Moderation: Kerstin Hensel
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Natascha Wodins Mutter wurde 1943 zusammen mit ihrem Mann aus der Ukraine – aus Mariupol – ins nationalsozialistische Deutschland verschleppt. Dort wurden die „Ostarbeiter“ zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die Autorin geht dem Schicksal ihrer Mutter nach, die als junges Mädchen den Untergang ihrer adligen Familie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie verschleppt wurde. Wodin erzählt beklemmend intensiv vom Schicksal der Mutter, die so ein Gesicht bekommt, das den Lesern unvergesslich bleibt. Für ihr Buch erhielt Natascha Wodin den Preis der Leipziger Buchmesse 2017.

 

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