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09.07.13
20:00
Andreas Jacke „Traumpassagen. Eine Filmtheorie mit Walter Benjamin“
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Andreas Jacke zeigt in seiner Studie „Traumpassagen“, dass Walter Benjamins Überlegungen zu Form und Inhalt der Kunst viele Aufschlüsse über das moderne Kino geben können. Analysiert werden Filme der letzen Jahrzehnte mit zentralen Begriffen Benjamins wie Aura, Wahrheit, Schock und Kontemplation. Durch eine tiefenpsychologische Deutung von Traumelementen sowie schizoiden, sadistischen oder depressiven Mechanismen im Film, profiliert Jacke die Ansätze Benjamins zu einer eigenständigen Filmtheorie. Dabei orientiert sich der Autor am Denken Derridas und an der Tradition der Frankfurter Schule mit Thesen von Adorno und Kracauer.

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