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Zweimal verfolgt: Schicksale von Jehovas Zeugen im „Dritten Reich“ und in der DDR. Wolfgang Benz im Gespräch mit Falk Bersch


© - Aus der Täterperspektive - Sammlungen MGR/StBG, RA, SS-Propaganda-Album des Frauen-KZ Ravensbrück 1940–1941, FO II/D9, Foto-Nr. 1699



Do. 26.04.2018 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch


Zweimal verfolgt: Schicksale von Jehovas Zeugen im „Dritten Reich“ und in der DDR. Wolfgang Benz im Gespräch mit Falk Bersch


Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in Deutschland begann 1933 und endete in der DDR erst 1990 – mit einer kurzen Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Nationalsozialisten warfen der Religionsgemeinschaft vor, jüdisch-kommunistische Ziele zu verfolgen, die SED wiederum bezeichnete sie als „faschistische Organisation“. Zeugen Jehovas sind unter beiden Diktaturen diskriminiert und verfolgt worden, 325 von ihnen waren sowohl unter dem NS-Regime als auch in der DDR in Haft. Falk Bersch erzählt die Biografien von 13 Frauen und Männern, die nach ihrer Entlassung aus dem Konzentrationslager Ravensbrück erneut Opfer staatlicher Repression wurden. Im Gespräch mit Wolfgang Benz berichtet der Historiker Falk Bersch, Autor des Buches „Aberkannt!“ über die Verfolgung von Jehovas Zeugen im Nazideutschland und in der DDR.