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40. Gründungsjahr Brecht-Zentrum der DDR (1978–1990)


© Bundesarchiv, Bild 183-T0411-347 / Foto: Link, Hubert



Mo. 05.02.2018 / 17:00 Uhr / Jubiläumsveranstaltung – Ausstellungseröffnung


40. Gründungsjahr Brecht-Zentrum der DDR (1978–1990)

Mit Beiträgen von Antony Tatlow und Steffen Mensching
Holger Teschke im Gespräch mit der Fotografin Maria Steinfeldt

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus



Am 9. Februar 1978, dem Vorabend von Brechts 80. Geburtstag, wurde das Brecht-Haus Berlin feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Dieses Datum ist zugleich die offizielle Geburtsstunde des Brecht-Zentrums der DDR, das als Hausherr des Brecht-Hauses fungierte, sich als Vermittlungs- und Kommunikationsschnittstelle in Sachen Brecht verstand und sich sowohl an Forscher und Experten als auch an interessierte Laien richtete: in Form von Besucherangeboten, Abendvorträgen, Filmvorführungen, durch Publikationen und nicht zuletzt in Form der jährlich ausgerichteten Brecht-Tage, die bis in die Gegenwart fortgesetzt werden.  Weitergeführt als Brecht-Zentrum (nicht mehr „der DDR“), dann – in neuer Trägerschaft und konzeptioneller Ausrichtung – als BrechtZentrumBerlin, ist es heute – nach erneuter Namensänderung – das Literaturforum im Brecht-Haus, das in der Nachfolge des Brecht-Zentrums der DDR steht. Das 40. Gründungsjubiläum ist Anlass, an Geschichte und Arbeit des Brecht-Zentrums der DDR (1978–1990) zu erinnern. Mit Beiträgen von Antony Tatlow und  Steffen Mensching, anschließend kleiner Empfang und Ausstellungseröffnung: „Das Brecht-Zentrum der DDR (1978–1990) in der Fotografie von Maria Steinfeldt“. Holger Teschke im Gespräch mit der Fotografin.

 

Näheres zur Ausstellung, die durch die freundliche Unterstützung des Archivs der Akademie der Künste, Berlin, ermöglicht wurde, unter folgendem Link: Ausstellung Brecht-Zentrum


Fragment versus System, Kritik und Krise. Nach Brecht


© AdK, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv FA 02/088



Mo. 05.02.2018 / 20:00 Uhr / Eröffnungsvortrag und Diskussion


Fragment versus System, Kritik und Krise. Nach Brecht

Mit Roger Behrens
Moderation: Astrid Oesmann

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab ca. 19:30 Uhr


Das Fragment ist eine ästhetische Form der Kritik und der Krise: Aufgehoben wird mit dem Fragment das System, ohne das Systematische preiszugeben. Und so wird die ästhetische Form politisch: In Zeiten der Systemkrise lässt sich in Fragmenten adäquat Kritik des Systems formulieren und überhaupt denken. Auch Brecht nutzt die Form des Fragments. Was passiert aber nach Brecht mit dem Verhältnis von Fragment versus System, Kritik und Krise?



Roger Behrens ist Autor, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Helmut- Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg.
 
Astrid Oesmann ist Professorin für Germanistik an der Rice University in Houston, Texas. Sie beschäftigt sich mit der Repräsentation von ideologischen Veränderungen und traumatischen Prozessen in Literatur, Kunst und Theater des 20. Jahrhunderts und hat zu dieser Thematik, unter anderem Beiträge zu Bertolt Brecht und Heiner Müller, publiziert.
 
 
 
 

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