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Charlotte Klonk „Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden“


© Aysenur Catik/Hoffotografen



Do. 13.07.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch


Charlotte Klonk „Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden“

Moderation: Ingo Arend

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Vor laufender Kamera enthauptet. Der Mord an dem amerikanischen Geschäftsmann Nicolas Berg durch Mitglieder der islamistischen Terrororganisation al-Quaida im Mai 2004 im Irak erschütterte nicht nur die USA. Das ins Netz gestellten Video des Mordes an dem 26jährigen markiert einen neuen Höhepunkt des „Krieges der Bilder“. In einer Studie zeigt Charlotte Klonk, seit 2011 Professorin für Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität, dass Terrorstrategien schon immer von Bildstrategien begleitet waren: Von den Anarchisten im 19. Jahrhundert über die Flugzeugentführungen und Geiselnahmen der 70er Jahre bis hin zu den Terroranschlägen in New York 2001. Und sie entwickelt eine Ethik des Umgangs mit den Bildern des Terrors im visuellen Zeitalter.