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„Schreiben lernen im Sozialismus“. Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“


© Wallstein Verlag



Mi. 09.01.2019 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch



„Schreiben lernen im Sozialismus“. Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“

Erhard Schütz im Gespräch mit Sascha Macht und Katja Stopka

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


Das Leipziger Institut für Literatur „Johannes R. Becher“, 1955 gegründet, war lange Zeit im deutschsprachigen Raum als Ausbildungsstätte für Autor*innen einzigartig. Knapp 1000 Absolvent*innen, darunter einige später namhafte DDR-Autor*innen (Werner Bräunig, Adolf Endler, Rainer und Sarah Kirsch, Erich Loest, Fred Wander), wurden am Becher-Institut zwischen 1955 und 1993 poetologisch, literaturpädagogisch und intellektuell sozialisiert. Es gab wohl in 40 Jahren DDR keinen anderen Ort, an dem sich ideologische Doktrin, künstlerischer Auftrag und das Streben nach ästhetisch-poetischen Freiräumen konfliktträchtiger aneinander rieben. Sascha Macht und Katja Stopka haben zusammen mit Isabelle Lehn das Buch „Schreiben lernen im Sozialismus“ verfasst und berichten über ihre Arbeit und ihre Forschungsergebnisse zur Geschichte des Becher-Instituts.