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28.06.07
20:00
„Gelobtes Neuseeland – Fluchten bis ans Ende der Welt“
Wolfgang Benz im Gespräch mit Freya Klier
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

In der Zeit nationalsozialistischer Verfolgung verschlug es deutsch-jüdische Emigranten, wie zum Beispiel den Schriftsteller Karl Wolfskehl oder den Philosophen Karl Popper nach Neuseeland. Sie zählen zu den Wenigen, die es trotz der restriktiven Einwanderungspolitik geschafft haben dort aufgenommen zu werden. Zwischen 1933 und 1939 gelang dies nur 900 deutschen und österreichischen Flüchtlingen – und auch nach Kriegsbeginn war die neuseeländische Regierung eher an Immigranten mit Geld oder wenigstens handwerklicher, besser noch einer medizinischen Ausbildung interessiert. Freya Klier hat sich auf die Spur dieser Menschen begeben und ist dabei auf sehr unterschiedliche Schicksale gestoßen.

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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