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Fragment versus System, Kritik und Krise. Nach Brecht


© AdK, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv FA 02/088



Mo. 05.02.2018 / 20:00 Uhr / Eröffnungsvortrag und Diskussion


Fragment versus System, Kritik und Krise. Nach Brecht

Mit Roger Behrens
Moderation: Astrid Oesmann

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab ca. 19:30 Uhr


Das Fragment ist eine ästhetische Form der Kritik und der Krise: Aufgehoben wird mit dem Fragment das System, ohne das Systematische preiszugeben. Und so wird die ästhetische Form politisch: In Zeiten der Systemkrise lässt sich in Fragmenten adäquat Kritik des Systems formulieren und überhaupt denken. Auch Brecht nutzt die Form des Fragments. Was passiert aber nach Brecht mit dem Verhältnis von Fragment versus System, Kritik und Krise?



Roger Behrens ist Autor, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Helmut- Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg.
 
Astrid Oesmann ist Professorin für Germanistik an der Rice University in Houston, Texas. Sie beschäftigt sich mit der Repräsentation von ideologischen Veränderungen und traumatischen Prozessen in Literatur, Kunst und Theater des 20. Jahrhunderts und hat zu dieser Thematik, unter anderem Beiträge zu Bertolt Brecht und Heiner Müller, publiziert.
 
 
 
 

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