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Der visuelle Peter Weiss


© Dietbert Keßler



Mo. 01.08.2016 / 20:00 Uhr / Bildpräsentation, Lesung und Diskussion


Der visuelle Peter Weiss

Mit Mikael Sylwan; Moderation: Jörg Sundermeier
Texte von Peter Weiss zur Visualität liest: Robert Stadlober

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Die Weiss-Woche beginnt mit einer Würdigung des visuellen Werkes von Peter Weiss, das sich von der Malerei bis zur Filmproduktion erstreckt. Obschon dieses Werk einen großen Raum im Leben und Schaffen von Weiss einnahm, steht es bis heute eher im Schatten seiner anderen Arbeiten. Kein Wunder, ist doch der größte Teil bis heute verschwunden! Weiss‘ Atelier wurde aufgebrochen und stand hiernach mehrere Wochen offen. Die meisten Gemälde wurden in dieser Zeit entwendet. Der Täter muss entweder ein großer Weiss-Fan oder ein großer Idiot gewesen sein, denn Bilder aus diesem Kunstraub sind seither nie wieder aufgetaucht. Entsprechend hohe Bedeutung haben Bilder und (Selbst-)Porträts, die Weiss zu Lebzeiten verschenkte und die bis heute immer wieder unverhofft entdeckt werden. Mikael Sylwan, Peter Weiss‘ Stiefsohn, stellt das visuelle Werk seines Stiefvaters vor. Im Anschluss daran liest der Schauspieler Robert Stadlober ausgewählte Texte aus Weiss‘ Werk, die sich der Frage der visuellen Kunst widmen.



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