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Ulrike Draesner

Ulrike Draesner wurde 1962 geboren, lebt in Berlin. Sie schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane sowie Essays und ist seit 2018 Professorin für literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zuletzt erschienen der Gedichtband »hell & hörig« (Penguinverlag, München 2022) und der Roman »Die Verwandelten« (Penguinverlag, München 2023). Draesner wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der Literatour Nord (2020), dem GEDOK Literaturpreis (2020), dem Deutschen Preis für Nature Writing (2020), dem Bayrischen Buchpreis (2020) sowie dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds (2021). Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Berliner Akademie der Künste. www.draesner.de

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Alexander Estis

Alexander Estis wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren, 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz. 2022 erschien als sein siebtes Buch der Prosaband »Fluchten« in der edition mosaik. Alexander Estis schreibt Kolumnen, Essays und Reportagen für FAZ, NZZ, SZ, ZEIT und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören. Für seine Texte erhielt er mehrfach Auszeichnungen und Stipendien; derzeit residiert er als Stadtschreiber in Dortmund.

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Birgit Kreipe

Birgit Kreipe wurde 1964 in Hildesheim geboren, studierte Psychologie und Neuere deutsche Literatur. Sie arbeitet als Psychotherapeutin, als Lyrikerin und als Übersetzerin von Lyrik in Berlin. Ihre beiden letzten Gedichtbände, »SOMA« (2016) und »aire« (2021) erschienen bei kookbooks in Berlin. Die Gedichte verbinden individuelle mit historischen und phantastischen Zeit- und Erlebnisschichten und arbeiten dabei u.a. mit Bezügen zu Psychoanalyse und bildender Kunst. Sie wurde mit dem Münchner Lyrikpreis 2013 und dem Irseer Pegasus 2014 ausgezeichnet. 2022 war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi. Ebenfalls 2022 erhielt sie den Literaturpreis der A und A Kulturstiftung.

© Alberto Novelli
Jan Wagner

Jan Wagner wurde 1971 in Hamburg geboren, lebt als Lyriker, Übersetzer englischer Lyrik und Essayist in Berlin. Neben Gedichtbänden – darunter »Regentonnenvariationen« (2014), »Selbstporträt mit Bienenschwarm«. Ausgewählte Gedichte (2016) sowie »Die Live Butterfly Show« (2018) (alle im Hanser Verlag Berlin) – veröffentlichte er die Essaysammlungen »Die Sandale des Propheten« (Berlin Verlag 2011), »Der verschlossene Raum« (Hanser Berlin 2016) und »Der glückliche Augenblick« (Hanser Berlin 2021). Er erhielt u.a. den Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und den Georg-Büchner-Preis (2017).

© Munim Wasif
Hendrik Jackson

Hendrik Jackson wurde 1971 in Düsseldorf geboren, lebt nach dem Studium der Filmwissenschaft, Slawistik und Philosophie als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Von 2019 bis 2021 unterrichtete er an der Lomonossow-Universität Moskau deutsche zeitgenössische Literatur und Übersetzung, seit 2022 an der Universität Stettin. Neben seiner Arbeit als Lyriker, Essayist und Übersetzer vor allem aus dem Russischen ist er Herausgeber des Internetportals www.lyrikkritik.de. Außerdem war er Mitveranstalter der Literaturreihe Parlandopark und gründete in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie die Akademie für Lyrikkritik, die er bis 2020 leitete. Zuletzt erschien »Panikraum« – 3 Erkundungen (kookbooks 2018).

Dagmara Kraus

Dagmara Kraus wurde 1981 in Wrocław, Polen geboren, lebt als Dichterin und Lyrikübersetzerin zwischen Strasbourg und Hildesheim, wo sie sei 2021 literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft unterrichtet. Zuletzt erschienen sind ihr Gedichtband »liedvoll, deutschyzno« (kookbooks 2021), der Essay »Murfla und die Blocksbärte«. »Die Verwandlungen des Miron Białoszewski« (Wunderhorn 2022) und das aus ihrer Dissertation hervorgegangene Buch »Poetiken des Sprungs« (Urs Engeler 2023). 2021 erhielt sie Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung und den Lyrikpreis Meran. Seit 2022 ist sie Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

Hester Cnossen

Hester Cnossen wurde in den Niederlanden geboren und lebt als Musikerin in Berlin. Sie bewegt sich gerne in verschiedenen Stilen, wofür sie dankbar die Vielseitigkeit ihres Hauptinstruments Saxophon nutzt. Sie studierte am Conservatorium van Amsterdam bei Arno Bornkamund. Sie wirkte in mehreren Theaterorchestern wie dem »Nederlands Theaterorkest« und dem »Amsterdams Theaterorkest« mit. Zudem ist sie aktiv in Schaffensprozess von Produktionen involviert, zum Beispiel in »de Driestuiversopera und Lenny Bruce« (Noord Nederlands Toneel) oder in Zusammenarbeit mit dem Sänger Matthias Kadar und dem Puppenspieler Feike Boschma. Sie schlägt eine Brücke zwischen den musikalischen, sprachlichen und visuellen Seiten des Musiktheaters.

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Ramy Al-Asheq

Ramy Al-Asheq ist ein syrisch-palästinensischer Lyriker, Journalist und Kurator. Seine Gedichte sind in fünf Gedichtbänden auf Arabisch sowie in Anthologien und Literaturzeitschriften erschienen und in viele Sprachen übertragen worden. 2014 kam er mit einem Autorenstipendium des Heinrich-Böll-Hauses nach Deutschland. Im darauffolgenden Jahr wurde er von der Al-Qattan Stiftung in Ramallah mit einem Literaturpreis ausgezeichnet. Ende 2017 lancierte Al-Asheq das deutsch-arabische Kulturmagazin FANN. Außerdem ist er Kurator für das Literaturhaus Berlin und Mitgründer der Arabisch-deutschen Literaturtage Berlin. In deutscher Übersetzung erschienen »Gedächtnishunde« (2019), »Das geschenk das uns alle tötete« (2020), »Weniger als Ein Kilometer« (Mit Dima Al-Bitar Kalaji, 2022), »Zurückbleiben« (2022).

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Zoltán Danyi

Zoltán Danyi wurde 1972 in Senta, Jugoslawien, geboren. Er studierte Literatur in Novi Sad, Serbien, und Szeged, Ungarn. 2003 erschien sein Debüt als Lyriker.
Sein Romandebüt »Der Kadaverräumer« (übersetzt von Terézia Mora, Suhrkamp 2018) wurde 2015 mit dem Miklós-Mészöly-Preis, dem Tibor-Déry-Preis und dem Milán-Füst-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman »Rosenroman« kam auf die Shortlist für den Libri-Preis 2022. 2023 wird er auf Deutsch erscheinen. Zoltán Danyi lebt als Rosenzüchter in Senta, Serbien.

© Jeroen Elsen
Bernd Lüttgerding

Bernd Lüttgerding, geboren 1973 in Peine, ist ein deutscher Schriftsteller und Lyriker. Er studierte Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften in Greifswald, Bremen und Hannover. Seit 2008 lebt er in Belgien. Seine aus der Reibung an klassischem Formbewusstsein entstehenden Gedichte, Erzählungen und Essays publiziert Lüttgerding seit 2014 in Anthologien und Literaturzeitschriften. Ferner erschienen: »Stäubungen«. Gedichte. parasitenpresse, Köln 2017. »Der rote Fuchs«. Gedichte. parasitenpresse, Köln 2019. »Gesang vor Türen«. Roman. duotincta, Berlin 2020.

© Jo Hemberger
Simone Scharbert

Simone Scharbert wurde 1974 in Aichach geboren, hat Politikwissenschaft, Philosophie und Literatur in München, Augsburg und Wien studiert und anschließend in Politikwissenschaft promoviert. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Dozentin in Erftstadt. Ihr Schreiben fokussiert gesellschaftliche Randgebiete, insbesondere aus frauengeschichtlicher Perspektive. Für ihr Projekt ALICE SCHREIBEN wurde sie mit einem der Lyrikpreise Feldkirch ausgezeichnet, für »Rosa in Grau« (edition AZUR/Voland & Quist 2022) mit einem Arbeitsstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.

© Charlotte Werndt
Asmus Trautsch

Asmus Trautsch wurde 1976 in Kiel geboren, lebt in Berlin. Als Lyriker, Essayist und Philosoph treiben ihn Themen der Negativität wie Umgang mit Leid, Krieg und ökologisch-sozialer Zerstörung um. Er hat an mehreren Hochschulen Philosophie und literarisches Schreiben unterrichtet, kuratiert interdisziplinäre Ausstellungen, Programmreihen und Festivals, u.a. das Festival der Kooperationen am Literaturhaus Berlin (2021) und die translationale berlin. Festival für Literaturübersetzung (2022). Neben seinen Gedichtbänden »Treibbojen« (2011) und »Caird« (2021) u.a. erschien 2020 die philosophische Studie »Der Umschlag von allem in nichts. Eine Theorie Tragischer Erfahrung«.

© Stefanie Dinkel
Melanie Katz

Melanie Katz studierte Sozialpsychologie und Deutsche Literaturwissenschaften und promovierte zu Geschlecht als Kategorie des Wissens an der Universität Basel. Sie lebt in Zürich, forscht zu Wissen um Pflanzen und arbeitet als Autorin und Performerin. Sie ist mit diversen Auszeichnungen im Bereich Literatur und Wissenschaft geehrt worden, zuletzt 2020 mit dem Anerkennungspreis der Literaturförderung der Stadt Zürich. Ihr lyrisches Debüt »Silent Syntax« ist 2018 im hochroth Verlag Wiesenburg erschienen. Gedichte hat sie zudem in diversen Anthologien und Zeitschriften publiziert, schreibt Radiofeatures und -Essays u.a. für SRF und DLF. Melanie Katz leitet das lyrische Projekt »Das Einsame Begräbnis« und die »Stadtdichtung« in der Deutschschweiz.