Mitwirkende

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Sabina Becker

Sabina Becker, 1961 geboren, ist Professorin am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1992 promovierte sie im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit »Urbanität und Moderne. Studien zur Großstadtwahrnehmung in der deutschen Literatur 1900-1930«, 2000 erfolgte die Habilitation mit einer Studie zur Neuen Sachlichkeit. Zuletzt erschien »Experiment Weimar«, eine Kulturgeschichte der Weimarer Republik.

© Leon Buchholz
Michael Bienert

Michael Bienert ist ein deutscher Publizist und Literaturwissenschaftler. Er studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Marburg (Lahn). Seit 1989 arbeitet er als Autor, Kulturjournalist und Stadtführer in Berlin. Von 1998 bis 2013 berichtete er als Theaterkritiker und Kulturkorrespondent für die Stuttgarter Zeitung aus Berlin. Von 2015 bis 2017 war er Lehrbeauftragter am Center for Metropolitan Studies (Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik) der Technischen Universität Berlin. Er ist vor allem durch zahlreiche Bücher zur Literatur- und Kulturgeschichte Berlins bekannt. Zuletzt erschienen »Das kunstseidene Berlin. Irmgard Keuns literarische Schauplätze« (2020) und von Michael Bienert herausgegeben: Irmgard Keun: »Man lebt von einem Tag zu andern. Briefe 1935-1948.« (2021)

© Bernhard Link, Farbtonwerk
Jens Bisky

Jens Bisky studierte Kulturwissenschaft und Germanistik und hat als Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung gearbeitet. Seit 2021 ist er Redakteur der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 und des sozialwissenschaftlichen Portals Soziopolis. 2019 veröffentlichte er »Berlin. Biographie einer großen Stadt«.

© privat
Elke Brüns
Konzeption

Elke Brüns ist habilitierte Literaturwissenschaftlerin. Sie lehrt Neuere Deutsche Literatur an der NYU Berlin; zudem publiziert sie Texte zu Themen, die sie gerade umtreiben. Zuletzt erschienen „unbehaust. Ein Essay“ bei mikrotext und „Game of Thrones. 100 Seiten“ bei Reclam.

© Anja Pietsch
Katy Derbyshire

Katy Derbyshire stammt aus England und lebt als Übersetzerin und Autorin in Berlin. Zu den Autor*innen, die sie übersetzte, gehören Clemens Meyer, Christa Wolf, Inka Parei, Helene Hegemann, Simon Urban, Rusalka Reh, Yangzom Brauen, Tilman Rammstedt, Francis Nenik, und Dorothee Elmiger. Ihre Übersetzung von »Bricks and Mortar« von Clemens Meyer wurde für den Man Booker Prize 2017 nominiert und gewann den Straelener Prize für Übersetzung 2018. Außerdem war sie Mitglied in der Jury des Deutschen Internationalen Literaturpreises und International Dublin Literary Award.

© Cera Cakal
Else Edelstahl

Else Edelstahl ist die Initiatorin und Gastgeberin der „Bohème Sauvage". Die Veranstaltungsreihe versteht sich als eine "Hommage an das Nachtleben der Zwanziger Jahre“ und findet seit 2006 regelmäßig in Berlin, Hamburg, Köln, Wien und Zürich mit jeweils bis zu 1000 stilecht gekleideten Gästen statt.
Else ist außerdem Koproduzentin des "Kabarett der Namenlosen“, sowie des "Berlin Burlesque Festivals". Sie studierte Germanistik an der Humboldt Universität Berlin. Zusammen mit dem Historiker Arne Krasting produziert sie „GOLDSTAUB - Der Zwanziger Jahre Podcast“: https://www.gold-staub.de/.

© Susanne Schleyer
Annett Gröschner

Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, lebt seit 1983 in Berlin und hat Germanistik in Berlin und Paris studiert. Sie ist Schriftstellerin und Journalistin, u.a. für den Freitag, 10 nach 8 auf ZEIT Online, die taz u.v.a, für Netzprojekte wie piqd.de sowie für das Radio. Von 2020 bis 2021 war sie Kolumnistin der Volksbühne Berlin. 2021 erhielt sie den Großen Kunstpreis Berlin – Fontanepreis. Zuletzt erschien bei Edition Nautilus »Berliner Bürger*stuben. Palimpseste und Geschichten« (2020).

© Jeanne Degraa
Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt, geboren 1975, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sie arbeitete am Thalia Theater in Hamburg sowie am Maxim Gorki Theater in Berlin. 2001 übernahm sie ihre erste Hauptrolle in der Ingrid-Noll-Verfilmung Kalt ist der Abendhauch von Rainer Kaufmann und wurde mit dem Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin geehrt. In der preisgekrönten ARD Serie Babylon Berlin spielt Fritzi Haberlandt eine durchgehende Hauptrolle.

Eine schwarz-weiß Fotografie von Marie Kaiser.
© Ralph Schuster/radioeins
Marie Kaiser

Marie Kaiser, geboren 1981 in Potsdam, ist Radiojournalistin. Sie hat in Weimar und Lyon Kulturwissenschaften studiert. Seit 2008 arbeitet sie bei Radio Eins (RBB) und hat dort ihre eigene Kunstkolumne »art aber fair« und moderiert mit Thomas Böhm gemeinsam die Sendung »Literaturagenten«. Es gibt sie auch als Podcast, aber in erster Linie wird sie live im Radio gehört. Sie diskutiert Aktuelles aus der Literaturwelt und stellt die besten Neuerscheinungen vor. 2010 erhielt Marie Kaiser den Kurt-Magnus-Preis, eine Auszeichnung der ARD für junge Hörfunkjournalist*innen.

© privat
Beate Kennedy

Beate Kennedy unterrichtet Deutsch und Philosophie am RBZ Wirtschaft Kiel und ist Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel. Ihre 2014 erschienene Dissertation »Zeit und Zitat. Narrative Verfahren und Literarische Autorschaft im Gesamtwerk« gilt als Standardwerk der Keun-Forschung. 2017 gab sie zusammen mit Heinrich Detering die dreibändige kommentierte Gesamtausgabe »Irmgard Keun. Das Werk« heraus. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft, von 2013–2019 war sie Bundesvorsitzende des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband (DGV).

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Martina Keun-Geburtig

Martina Keun-Geburtig ist die Tochter der Schriftstellerin Irmgard Keun.
Geboren in Köln und nun die Bewahrerin des Nachlasses ihrer Mutter.
Sie freut sich sehr, dass sich in der heutigen Zeit so viele Menschen und auch Organisator*innen für das Werk ihrer Mutter begeistern können und Freude haben.

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Sabine Kieselbach

Sabine Kieselbach ist Literaturwissenschaftlerin und Redakteurin im
Kulturressort der Deutschen Welle. Seit 2016 ist sie dort Literaturkorrespondentin und hat das zweisprachige Multimediaprojekt »100 gute Bücher« verantwortet, in dem 100 deutschsprachige Romane des 20. und 21. Jahrhunderts vorgestellt werden, die ins Englische übersetzt wurden. Sie ist verantwortliche Redakteurin für den YouTube-Kanal »DW Books«.

© Andreas Chudowski
Volker Kutscher

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Die Reihe ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt und durch Tom Tykwers Verfilmung Babylon Berlin international bekannt.

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Eva Lezzi

Eva Lezzi wurde in New York geboren, aufgewachsen in Zürich, Studium der Germanistik und Promotion in Berlin, habilitiert in Potsdam. Mit ihren Kinder- und Jugendbüchern verleiht Eva Lezzi insbesondere transkulturellen Erfahrungen eine literarische Stimme. Sie lebt als freie Autorin, Dozentin und Kuratorin in Berlin.

© privat
Heide Reinhäckel
Koordination

Heide Reinhäckel ist Literaturwissenschaftlerin und Journalistin und lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte germanistische Literaturwissenschaft in Greifswald und Berlin. 2011 erschien ihr ihre Dissertation »Traumatische Texturen. Der 11. September in der deutschen Gegenwartsliteratur« im transcript Verlag.

Antje Schrupp

Antje Schrupp, geboren 1964 in Weilburg an der Lahn, ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin, Autorin, Referentin und aktive Bloggerin. Sie lebt in Frankfurt am Main, ist Redakteurin von »Evangelisches Frankfurt und Offenbach« und des Internetforums »Beziehungsweise Weiterdenken«. Ihre Themen betreffen Fragen der Philosophie, des Feminismus, Religionen und Weltanschauungen sowie die Geschichte des Sozialismus und Anarchismus. Im Ulrike Helmer Verlag publizierte sie Sachbücher wie »Methusalems Mütter« und »Was wäre wenn?« sowie »Vote for Victoria!« (2016), ihre Biografie der ersten amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Victoria Woodhull (1838-1927). 2019 erschien das Sachbuch »Schwangerwerdenkönnen«.

© Carsten Behler
Liane Schüller

Liane Schüller arbeitet als Literaturwissenschaftlerin am Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen. Sie beschäftigt sich u.a. mit der Sozialgeschichte und Literatur der Weimarer Republik und aktuell mit Medialen Signaturen der (Selbst-)Überwachung. Zuletzt war sie Mitherausgeberin der Bände »Orwells Enkel. Überwachungsnarrative« (2019) und »Ästhetische Lektüren – Lektüren des Ästhetischen« (2021).

Erhard Schütz

Erhard Schütz, geboren 1946, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Gießen und Würzburg. Von 1996 bis 2011 war er Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war bis 2018 Mitherausgeber der »Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm)« und schreibt regelmäßig als Literaturkritiker für Der Freitag, den Tagesspiegel und Das Magazin.

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Ulrike Stamm

Ulrike Stamm ist Professorin für deutsche Literatur an der PH Oberösterreich in Linz. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie an den Universitäten Freiburg, Nottingham, und der FU Berlin. Zuletzt gab sie den Band »Globalisierungsdiskurse in Literatur und Film des 20. und 21. Jahrhunderts« (2019) heraus.

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Ulrike Vedder

Ulrike Vedder ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die literaturwissenschaftliche Geschlechterforschung, Generation/Genealogie sowie Literatur & Materielle Kultur. Zuletzt erschienen sind Das moderne Haus. Bau- und Wohnformen in der (Sach-)Literatur (Hg. mit C. Holm, Heft 1/2020 der Zeitschrift für Germanistik) sowie Museales Erzählen. Dinge, Räume, Narrative (Hg. mit J. Stapelfeldt, K. Wiehl, 2020).

J W
Jens Wietschorke

Jens Wietschorke, geboren 1978, ist Kulturwissenschaftler am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität München. Er ist seit 2015 als Akademischer Rat am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der LMU München tätig. Von 2016 bis 2020 war er in Wien als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zuletzt erschien bei Reclam das Buch »1920er Jahre« (2020).