Mohamed Amjahid

ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert für mehrere große Medien in Deutschland und ist als Reporter unter anderem in Nordafrika und im Nahen Osten unterwegs. Sein Buch „Der weiße Fleck. Eine Anleitung zum antirassistischen Denken“ ist 2021 erschienen, im September 2022 erschien sein neues Buch „Let’s Talk About Sex Habibi. Liebe und Begehren zwischen Casablanca und Kairo“. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Christian Duda

wurde 1962 in Graz geboren. Er ist Regisseur, Autor, hat sechs Romane und
einige Bilderbücher veröffentlicht, viele Theaterstücke verfasst und inszeniert

Mutlu Ergün-Hamaz

*1978 in Berlin, ist freier Autor und lebt als Elternteil, Berater, Performer, Trainer und Sozialforscher in Berlin. Seit 2001 ist er Mitglied beim anti rassistischen Verein Phoenix e.V. und dort als White-Awareness und Empowerment-Trainer tätig. 2021 erhielt er seinen PhD (LSE) und arbeitet seit 2022 an der UdK als Diversitätsbeauftragter. Zusammen mit Deniz Utlu organisierte er zwischen 2004 und 2006 die Lesereihe „tausend worte tief“ und arbeitete zwischen 2004 und 2020 als Redakteur beim Kultur- & Gesellschaftsmagazin freitext.

Alisha Gamisch

*1990, Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a.
PS: Politisch Schreiben, Blickwinkel: Momento Futuro des Goetheinstituts Mexiko und Mosaik Magazin. Für das feministische Online-Magazin wepsert.de schreibt sie über Feminismus und Literatur und organisiert Veranstaltungen. 2016 wurde sie für den Lyrik-Preis München und 2020 für den Ulla-Hahn-Preis nominiert. Ihr erster Lyrikband „Lustdorf“ erschien 2020 und wurde zu den besten Lyrikdebüts 2020 des Hauses für Poesie Berlin gewählt.

Michael Götting

*1971 in Landstuhl, lebt in Berlin. Er ist Autor und Journalist. Nach der Veröffentlichung seines Debütroman „Contrapunctus“ im Jahr 2015 war er Writer-in-Residence an der Munk School of Global Affairs in Toronto. Er studierte Neuere deutsche Literatur und Nordamerikastudien an der Freien Universität in Berlin. Er war 2018 und 2019 Co-Kurator der AFROLUTION Literaturfestivals bei Each One Teach One (EOTO) e.V. und ist seit 2021 Mitglied der Jury des Internationalen Literaturpreises am HKW.

Milenko Goranović

hat Theaterwissenschaft, Schauspielkunst und Weltliteratur in Sarajevo studiert. Er war Schauspieler, Regisseur und Dramaturg u. a. in Sarajevo, Stuttgart, Mülheim an der Ruhr und Berlin, wo er heute lebt. Zuletzt hat er zwei Romane veröffentlicht: „Vom Winseln der Hunde“ (2016) und „Das Rot, das nach Asche riecht“ (2019). Der Roman „Als wir noch gebratene Tauben aßen“ erscheint 2023.

Julian Heun

*1989, arbeitet gerade an seinem zweiten Roman „Mr. Wigglebeans“ und dem Comedyprojekt „Herrn Mangold“ für Radio Fritz. Der erste Roman,
„Strawberry Fields Berlin“, erschien 2013. Seit 2007 beschäftigt er sich mit Spoken Word und Poetry Slam und wurde drei mal deutschsprachiger Meister (Team & U20). Nach dem Studium der Literaturwissenschaft arbeitete er für das Neo Magazin Royale, die Kreativagentur Dojo und das Poesiefestival Berlin.

Hieu Hoang

geboren in Hanoi, arbeitet als Theatermacher und Autor und lebt in Berlin.

Mariusz Hoffmann

*1986 in Polen geboren, studierte Philosophie in Hamburg und Literarisches
Schreiben in Hildesheim, wo er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste war. Beim 25. Open Mike wurde er in der Kategorie Prosa ausgezeichnet. 2019 war er Teilnehmer der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung, 2020 Stipendiat im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. 2021 folgte ein Residenzstipendium des Goethe-Instituts in Broumov, Tschechien.

Özgecan Kesici

*1987 in München, studierte politische Wissenschaft, ist promovierte Soziologin und widmete sich später der Literatur. 2021 erhielt sie ein Literaturstipendium des Arts Council of Ireland, um die Arbeit an ihrem ersten Gedichtband abzuschließen. Özgecan spricht sechs Sprachen und besuchte die Summer School for Literary Translation in Poetry, University of East Anglia. Ihre Übersetzung der kasachischen Kurzgeschichten von Rachymzhan Otarbayev, „Der Verräter“, erscheint demnächst.

Anne Köhler

*1978 in Gießen, lebt in Berlin. Sie studierte Kreatives Schreiben und
Kulturjournalismus in Hildesheim und arbeitet seitdem als Texterin und freie Autorin. Stipendien führten sie z. B. nach Krakau, Cetate (Rumänien), Stuttgart und Dresden. 2010 erschien „Nichts werden macht auch viel Arbeit“, eine Sammlung literarischer Kolumnen. 2015 folgte der Roman „Ich bin gleich da“, 2022 erscheint der neue Roman „Nicht aus der Welt“.

Simone Kucher

*1973, hat Gender-Studies, Neue deutsche Literatur und Theaterwissenschaft studiert. Einladung zu Festivals, u.a. Münchner Kammerspiele, Nationaltheater Mannheim, Theaterbiennale Wiesbaden, Stückemarkt des Berliner Theatertreffens und zu den ATT ans Deutsche Theater Berlin. Stipendien u.a. Filmstiftung NRW, Goethe-Institut Prag, Akademie der Künste. Sie ist Mitglied des Vthea und der HFG –Forum für
akustische Kunst. Zusammenarbeit mit dem Komponisten Petros Ovsepyan. Sie unterrichtet Szenisches Schreiben an der Frankfurt UAS und an der HMT in Rostock.

Björn Kuhligk

*1975 in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2015 das Grenzgänger-
Stipendium der Robert Bosch Stiftung und 2018 den Arno-Reinfrank-Literaturpreis. 2022 erschienen das Erinnerungsbuch „Überall Nachbarn – Wie ich auf dem Mauerweg das alte West-Berlin umrundete“, und der Roman „Der Landvermesser“. Das geförderte Langgedicht „An einem Morgen im März“ erscheint im Frühjahr 2023.

Hanna Lemke

*1981 in Wuppertal, studierte Prosa und Dramatik/Neue Medien am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und nahm an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin sowie am Klagenfurter Literaturkurs
teil. Ihr Debüt, die Storysammlung „Gesichertes“ (2010), wurde mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet. Es folgte die Erzählung „Geschwisterkinder“ (2012).

Sabina Isabel Meier

*1981 in Stuttgart, hat chilenische, schwäbische und ostpreußische Wurzeln. Sie lebt und arbeitet seit 2002 in Berlin und studierte Altamerikanistik und Lateinamerikanistik an der Freien Universität Berlin. Mit dem Stipendium der Berliner Senatsverwaltung stellte sie ihren Roman „Feuerland“ in diesem Jahr fertig, der die wechselhafte Geschichte der Familie Amado erzählt, deren Schicksal eng mit der politischen und gesellschaftlichen Geschichte Chiles und dem kollektiven Trauma des Militärputsches von 1973 verbunden ist.

Theresa Pak

geboren 1979 in Köln, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie
veröffentlichte Texte in Zeitschriften und Anthologien. Zurzeit lebt sie in Düsseldorf und schreibt Prosa, Hörspiele und Drehbücher.

Maruan Paschen

1984 geboren, wuchs in Hamburg auf. Nach einer Ausbildung zum Koch
absolvierte er ein Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Paschen lebt in Leipzig.

Nastasja Penzar

*1990 in Berlin, lebte in Zagreb, Frankfurt am Main und Guatemala, bevor sie Romanistik in Leipzig und São Paulo, dann Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien studierte. Danach promovierte sie zu Gott und der Welt in der post-jugoslawischen Literatur. Gerade arbeitet sie als Senior Lecturer am Institut für Sprachkunst und pendelt zwischen Wien und Berlin. Der Roman mit dem Arbeitstitel „Lunapark“ soll im nächsten Jahr erscheinen.

Katerina Poladjan

*1971, studierte Kunst, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Auf ihr Prosadebüt „In einer Nacht, woanders“ folgte der Roman „Vielleicht Marseille“, dann – gemeinsam mit Henning Fritsch – der literarische Reisebericht „Hinter Sibirien“. 2019 erschien ihr dritter Roman „Hier sind Löwen“, nominiert für den Deutschen Buchpreis und ausgezeichnet mit dem Nelly-Sachs-Preis 2021. Der jüngste Roman „Zukunftsmusik“, erschienen im Frühjahr 2022, war für den Preis der Leipziger Buchmesse und den Wilhelm-Raabe-Preis nominiert. Für „Zukunftsmusik“ erhielt Katerina Poladjan den Chamisso Preis der Stadt Dresden und den Rheingau Literaturpreis.

Ilke S. Prick

*in Bokeloh/Wunstorf, ist Psychologin und Autorin. Nach Tätigkeiten im psychosozialen Bereich veröffentlichte sie Kurzgeschichten, satirische Kolumnen, Kinder- und Jugendbücher, Romane für Erwachsene sowie Radiogeschichten für Kinder. In Werkstätten unterstützt sie Menschen beim Schreiben von Geschichten. Ihr Schwerpunkt liegt hier auf der Arbeit mit schreibscheuen Kindern. Sie ist Dozentin für Kreatives Schreiben und Mitbegründerin der Akademie für literale und mediale Bildung.

Andreas Sauter

geboren 1974 in Zürich. Nach dem Grundschullehrerdiplom studierte er 1997
ein Semester an der Schauspiel Akademie Zürich und wechselte 1998 an die Hochschule der Künste in Berlin zum Studiengang Szenisches Schreiben. Er arbeitet als Autor und Regisseur für Theater, Hörspiel und Film.

Andreas Schäfer

*1969 in Hamburg. Nach einem Studium der Germanistik und Religionswissenschaft in Frankfurt am Main, Kassel und Berlin arbeitete er als Autor für die Berliner Zeitung und den Tagesspiegel, bevor er sich ganz dem literarischen Schreiben widmete. Er verfasst Romane, Essays, Libretti und Radiofeatures. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Zuletzt erschien im Herbst 2022 „Die Schuhe meines Vaters“.

Ulrich Schlotmann

geboren in Balve (Sauerland), lebt seit 1982 in Berlin. 2022 erschien „Vivat Vivat Hoher Priester“. Im selben Jahr erhielt Schlotmann den Heimrad-Bäcker-Preis.

Daniela Seel

*1974 in Frankfurt am Maom, dichtet, übersetzt, unterrichtet und verlegt.
Zuletzt erschienen die Gedichtbände „was weißt du schon von prärie“ (2015), und „Auszug aus Eden“ (2019) sowie die Übersetzungen „Die verlorenen Zaubersprüche“ von Robert Macfarlane (2021), „Die Unsterblichen“ von Anne Boyer (2021), „Call Us What We Carry ‒ Was wir mit uns tragen“ von Amanda Gorman (gemeinsam mit Marion Kraft, 2022) und „Unertrunken“ von Alexis Pauline Gumbs (2022). Seel ist Mitglied im Kuratorium des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main und im PEN Berlin.

Lucia Jay von Seldeneck

*1977 in Berlin, studierte Publizistik und Lateinamerikanistik in Berlin und Valencia und machte ihr Volontariat bei der Märkischen Oderzeitung. Später leitete sie die Presseabteilung des Berliner Theaters „Heimathafen Neukölln“. Sie veröffentlichte fünf Bücher in der Reihe „111 Orte, die man gesehen haben muss“ beim Emons-Verlag und drei Bücher mit Kurzgeschichten von ihr. Ihr erster Roman „Weltfrieden“ erschien im Oktober 2022.

Jan Skudlarek

*1986 in Hamm, Studium der Hispanistik und der Philosophie; anschließend
Promotion in Philosophie. Skudlarek hat mehrere Preise für seine Lyrik erhalten, u.a. den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März 2017. Darüber hinaus publiziert er Sachtexte und Artikel. Tätigkeit u.a. als Ethik-Dozent. Skudlarek lebt in Berlin.

Katharina Warda

ist Soziologin und Literaturwissenschaftlerin. Warda arbeitet als freie Autorin mit Schwerpunktthemen Ostdeutschland, marginalisierte Identitäten, Rassismus, Klassismus und Punk. Seit 2021 ist sie Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. In ihrem Projekt Dunkeldeutschland
erkundet sie die Nachwendezeit von den sozialen Rändern aus und beleuchtet blinde Flecken in der deutschen Geschichtsschreibung,
basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Schwarze ostdeutsche Frau
in der DDR und nach 1989/90.

Peter Weissenburger

*1988 in Rheinland-Pfalz, ist Journalist und Kolumnist, er arbeitet unter anderem für taz und Deutschlandfunk. Seine Themen sind Geschlecht, Sexualität, Digitalisierung und Popkultur. Bei der taz erscheint zweiwöchentlich seine queerpolitische Kolumne „Unisex“. Er hat Politikwissenschaft und Gender Studies in Berlin studiert, wo er auch lebt. Mit dem Arbeitsstipendium schreibt er seinen ersten Roman, ein Jugendbuch.

Hengameh Yaghoobifarah

*1991 in Kiel, arbeitet als Redakteur_in beim Missy Magazine und schrieb
von 2016 bis 2022 die taz-Kolumne „Habibitus“. 2019 gab Yaghoobifarah gemeinsam mit Fatma Aydemir die Essaysammlung „Eure Heimat ist unser Albtraum“ heraus. Der Debütroman „Ministerium der Träume“ wurde 2021 veröffentlicht und erhielt den Publikumspreis des Franz Tumler Literaturpreises sowie den Salon 5 Jugendbuchpreis in der Kategorie „Gerechtigkeit“.