Steven Solbrig

© Jenny Bank

Triage, Oberlinhaus, Sinzig – drei Ereignisse der letzten Jahre, die zeigen, wie eine ableistische Gesellschaft es Menschen mit Behinderungen unmöglich macht sich zu Hause zu fühlen. Was bedeutet der Begriff „Zuhause“ also für sie? Wo gibt es die Möglichkeit, gestorbenen Menschen mit Behinderung zu gedenken? Und wie lässt sich Brecht eigentlich „crippen“? Performance-Künstler*in und Aktivist*in Steven Solbrig untersucht mit »Cripping Home – Euer Heim ist unser Albtraum« die Verbindung von Wohnen und Gewalt gegenüber Menschen mit Behinderungen und sucht nach neuen Ansätzen eines kollektiven Zusammenlebens aller.

 

Unter anderem mit: Anne Gersdorff, Jan Kampmann, Swantje Köbsell und Steve Stymest.  Unterstützende Personen: Tilla Reichert, Jana Zöll, Lisa Homburger (Untertitel), Christin Marie Feldhaus.

 

Steven Solbrig (er/they), weiß, genderfluid, mit Behinderung, wuchs in der ehemaligen DDR auf. Anfang der 2000er Jahre absolvierte Solbrig eine Ausbildung in einer Behinderteneinrichtung, inklusive Internatsunterbringung. 2015/16 war Steven in der größten Aufnahmestelle für sogenannte Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Niedersachsen angestellt. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Steven kulturpolitisch sowie künstlerisch, u.a. zu Ableismus, Crip-Theory, Faschismus, Rassismus und Sexismus.

19.05.22 20 Uhr 
& 20.05.22 20 Uhr

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Die Performance findet in deutscher Lautsprache statt – der erste Teil ist deutsch untertitelt, der zweite Teil wird von Deutscher Gebärdensprache (DGS) begleitet.

Auf Nachfrage (per Mail an info@lfbrecht.de) kann das Skript der Performance ab 23.05. zur Verfügung gestellt werden.

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