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Historisches Quartett
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Geschichtliche Themen sind auf dem Buchmarkt sehr präsent. Das »Historische Quartett« wählt jeweils vier Neuerscheinungen aus, um sie öffentlich zu diskutieren und neugierig auf die Bücher zu machen. Diesmal werden besprochen: Silvia Berger Ziauddin »Bunkerland. Die Schweiz im nuklearen Zeitalter« (2026), Jonas Grethlein »Prometheus. Die Macht eines Mythos. Von der Antike bis zu Elon Musk« (2026), Odd Arne Westad »Der kommende Sturm. Der nächste große Krieg und wovor die Geschichte uns warnt« (2026) und Peggy Mädler »Selbstregulierung des Herzens« (Roman, 2026).
Eine Veranstaltung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des ZZF, Clio-online/H-Soz-Kult und dem Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert durch die Berliner Sparkasse
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Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland e.V. erhält den Georg-Dehio-Kulturpreis 2026 (Förderpreis) für seine inzwischen 30-jährige Tätigkeit. Vorgestellt wird der aktuelle Almanach, der unter dem Titel »Unser Schnee von heute« Texte von russlanddeutschen Autorinnen und Autoren versammelt und mit den darin verhandelten Aspekten wie Fremdsein, Identitätsverlust, Heimatsuche und -verlust in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je ist.
Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (Nürnberg) und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche (Detmold)
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Deutsch-tschechische Familiengeschichten
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In ihrem neuesten Roman erzählt die tschechische Schriftstellerin Markéta Pilátová die Geschichte des jungen Deutschböhmen Hans aus Reichenberg/Liberec, der mit seiner Familie nach Brasilien auswandert. Er begibt sich in ein Land, in dem die Industrialisierung noch nicht Einzug gehalten hat, trifft auf Indigene, aber auch Jesuiten und umherziehende Mörder – und wird zu einem bekannten Botaniker, der zwischen Böhmen und Lateinamerika lebt.
Mit ins Deutsche übertragenen Werkauszügen.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Adalbert Stifter Verein, München. Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Dietmar Dath Wo verlaufen die Grenzen zwischen politisch-reaktionärem und progressivem Horror?
Ivy Valerie Nuss Post Transsexual Body Horror Frankenstein Party oder: Die Freiheit, zu zerfallen
Ervehea Ziza Es wächst und wächst und wächst... Der Blob: Ästhetik und Politik der Expansion
Simoné Goldschmidt-Lechner Find Me in the Sunken Place: Horror als Genre marginalisierter Positionen
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Warum hat ein Land mit Nationalsozialismus, Teilung, Politischem Terrorismus, Überwachung, Wirtschaftskrisen und Gegenwartsängsten so wenig Horrorliteratur hervorgebracht? Warum gilt Horror hierzulande als trivial? Anders gefragt: Warum gibt es so wenig deutschsprachige Horror-Autor:innen auf dem Buchmarkt? Und: Was verkauft sich und was nicht? Was wird durch den Buchmarkt geradezu boykottiert? Vor allem aber: Kommt demnächst doch noch der große Horror-Trend?
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Was ist es, das Leser:innen heute Angst macht? Und wie spielt Horror-Literatur mit diesen Ängsten, triggert, konfrontiert oder entlarvt sie? Was sind dabei geeignete literarische Verfahrensweisen? Kann die Literatur hier vielleicht etwas leisten, was immersiven Medien, wie Filmen oder Games, versagt bleibt? Darüber spricht der Germanist Volker Pietsch mit den Genre-Schriftsteller:innen Faye Hell und Brian Frank.
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse
Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutsche Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. Der Roman führt uns durch die Jahre und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten.
In Kooperation mit Kiepenheuer & Witsch
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Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer Menschen sowie deren Platz in der Welt. 2009 zieht er mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien, um den amerikanischen Markt zu erobern. Währenddessen sucht der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, nach einer Sprache für sich selbst. Und Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Ein Familienroman zwischen Amerika und Deutschland über das Ende liberaler Gewissheiten, der zu einer Zeit spielt, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.
In Kooperation mit MÄRZ
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Lebenszeugnisse
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Der Historiker Peter Brandt, ältester Sohn Willy Brandts, ging eigene Wege, gehörte der studentischen Protestbewegung 1968 an, war mit Rudi Dutschke befreundet, stand wegen Demonstrationen vor Gericht. Seine Erinnerungen sind kürzlich als Buch erschienen. Sie sind Thema des Gesprächs mit Wolfgang Benz. Als Demokrat und Sozialist, Professor und Publizist, hat er sich öffentlich im »Hohenzollernstreit« wie in Friedensaktivitäten im Ukraine-Krieg engagiert.
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse
Emma Rodenstock ist ein Phänomen. Kritik, Talkshows und Publikum reißen sich um die junge Dichterin aus der Unterschicht. Sie gibt der Debatte um Klassismus und Privilegien ein Gesicht. Bis Nazanin Esfahani, aufstrebende Journalistin, eine Unstimmigkeit in ihrer Geschichte findet. Sehr bald taucht auch eine zweite Lyrikerin auf, die Emmas Texte geschrieben haben will. Kann das wahr sein? Es wäre ein handfester Skandal. Und für Nazanin ein Coup. Doch wem ist damit geholfen? Und wem schadet es? Ein Roman über Authentizität und Aneignung, Dichtung und Wahrheit – und die Macht von Geschichten in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie.
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Siebenbürgen, auch Transsylvanien genannt, ist eine multiethnische Region im Zentrum Rumäniens. Nichts widerspiegelt die kulturelle Vielfalt und die wechselvolle Geschichte dieses Landstriches besser als sein mehrsprachiges Liedergut und seine facettenreiche Literatur. Ein musikalisch-poetischer Nachmittag mit Text und Ton stellt das »Land hinter den Wäldern« mit all seinen Kontrasten vor – in Disharmonien, Wohlklang oder auch Wehmut.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
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Informationen |
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Unser gesamtes Programm gibt es hier.
Eintritt, wenn nicht anders angegeben: 6,- € / ermäßigt: 4,- €
Hier finden Sie unsere Besucher*inneninformationen.
Literaturforum im Brecht-Haus
Träger: Gesellschaft für Sinn und Form e. V.
Chausseestr. 125, 10115 Berlin
030 / 28 22 003
info@lfbrecht.de
www.lfbrecht.de
Social Media: @lfbrecht
Unsere Veranstaltungen gibt es auch als Streams auf unserem YouTube-Kanal.
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