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Drei Veranstaltungen zum Horror-Genre im Oktober
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Was ist es, das Leser:innen heute Angst macht? Wie spielt Horror-Literatur mit diesen Ängsten, triggert, konfrontiert oder entlarvt sie? Wo verlaufen die Grenzen zwischen politisch-reaktionärem und progressivem Horror? Warum hat ein Land mit Nationalsozialismus, Teilung, Politischem Terrorismus, Überwachung, Wirtschaftskrisen und Gegenwartsängsten so wenig Horrorliteratur hervorgebracht? Und kommt demnächst vielleicht doch noch der große Horror-Trend auf dem deutschen Buchmarkt?
Diesen Fragen gehen drei Veranstaltungen im Literaturforum im Brecht-Haus im Gruselmonat Oktober nach.
Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Berichte!
Für nähere Informationen zum Programm, Interviewanfragen an die Teilnehmenden und Akkreditierungen zu den Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an:
Lutz Klüppel
Mail: klueppel@lfbrecht.de
Tel: 0163 1318 388
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Dietmar Dath Wo verlaufen die Grenzen zwischen politisch-reaktionärem und progressivem Horror?
Ivy Valerie Nuss Post Transsexual Body Horror Frankenstein Party oder: Die Freiheit, zu zerfallen
Ervehea Ziza Es wächst und wächst und wächst... Der Blob: Ästhetik und Politik der Expansion
Simoné Goldschmidt-Lechner Find Me in the Sunken Place: Horror als Genre marginalisierter Positionen
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Warum hat ein Land mit Nationalsozialismus, Teilung, Politischem Terrorismus, Überwachung, Wirtschaftskrisen und Gegenwartsängsten so wenig Horrorliteratur hervorgebracht? Warum gilt Horror hierzulande als trivial? Anders gefragt: Warum gibt es so wenig deutschsprachige Horror-Autor:innen auf dem Buchmarkt? Und: Was verkauft sich und was nicht? Was wird durch den Buchmarkt geradezu boykottiert? Vor allem aber: Kommt demnächst doch noch der große Horror-Trend?
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Das Spiel mit der Angst im Horror
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Ticket:
Eintrittskarten
Büchertisch über die Buchhandlung Otherland
Was ist es, das Leser:innen heute Angst macht? Und wie spielt Horror-Literatur mit diesen Ängsten, triggert, konfrontiert oder entlarvt sie? Was sind dabei geeignete literarische Verfahrensweisen? Kann die Literatur hier vielleicht etwas leisten, was immersiven Medien, wie Filmen oder Games, versagt bleibt? Darüber spricht der Germanist Volker Pietsch mit den Genre-Schriftsteller:innen Faye Hell und Brian Frank.
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Olaf Buchheim ist Verleger des Buchheim Verlags in Grimma bei Leipzig. Zur Horrorliteratur kam er 1989, als plötzlich Stephen King in den Regalen lag. 2017 gründete er in seiner Heimatstadt einen Verlag, um die Bücher, die ihn geprägt haben, so herauszubringen, wie er sie selbst gern in die Hand nimmt: illustriert, signiert, in hochwertiger Ausstattung. Unter dem deutschen Imprint des amerikanischen Kultverlages Cemetery Dance erscheinen seit 2018 Autoren wie Stephen Graham Jones, Adam Nevill und Bentley Little, deren limitierte Ausgaben fast ausschließlich direkt an die Leser gehen.
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Dietmar Dath ist Autor, Journalist und Übersetzer. Spätestens seit seinem 2008 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman »Die Abschaffung der Arten« ist er einem großen Publikum bekannt. 2026 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik.
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Brian Frank schreibt Literarisches, Suspense und trans Horror für Erwachsene und Jugendliche. Er studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und lebt in Hamburg. Sein Horror-Roman »Spaßpark« war für den Krefelder Preis für Fantastische Literatur 2025 nominiert, 2026 erschien sein Roman »Please Come And Get Me«.
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Wenn Esther Grüne nicht gerade in der Otherland Buchhandlung arbeitet, bis zum Hals in Recherche über Hauntology, oder der kulturellen Funktion von Endzeit-Fantasien steckt, ist sie freie Künstlerin, die in Berlin lebt. In ihren Gemälden setzt sie sich mit Albtraum-Landschaften, Mark Fisher-Theorien und Objekt-Onthologien auseinander und füllt alles, was einen Motor hat, mit neuen Bedeutungen. Eine ihrer derzeitigen Obsessionen ist Motorradfahren.
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Simoné Goldschmidt-Lechner
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Simoné Goldschmidt-Lechner schreibt, übersetzt, interessiert sich für (queere) Fandoms online, Horror aus postmigrantischer Perspektive, Sprache in Videospielen und sprachlich Experimentelles. Gibt das Literaturmagazin process*in mit heraus. 2022 erschien der Debütroman »Messer, Zungen«, 2024 das zweisprachige Buch »Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen)«, das mit dem Preis für das Buch des Jahres der Hamburger Literaturpreise ausgezeichnet wurde. Im Februar 2025 folgte »Nerd Girl Magic«, ein populäres Sachbuch über Fandom aus marginalisierter Perspektive im Verbrecher Verlag. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
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Andy Hahnemann ist Lektor für Science-Fiction und Fantasy im S. Fischer Verlag.
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In der Nähe von Wien wohnt Faye Hell (Schriftstellerin, Filmhistorikerin und Lehrerin) in einem Haus zwischen Wald und Friedhof. Die Katzenfanatikerin beschäftigt sich bevorzugt mit den düsteren Gefilden von Kunst, Kultur und Gesellschaft und ist immer auf der Suche nach Werken, die sie herausfordern und vielleicht sogar ein kleines bisschen quälen. Ihre Diplomarbeit hat sie im Fachbereich Cultural Studies (Schwerpunkt Film) zum Thema »Serienmörder im Film und ihre historischen Vorbilder« geschrieben. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, ihr Debütroman »Keine Menschenseele« erhielt 2016 den Deutschen Phantastik Preis. An der modularen Oberstufe eines österreichischen Gymnasiums unterrichtet sie Filmgeschichte und Kreatives Schreiben. In ihrer schriftstellerischen Arbeit verbindet sie subtiles Grauen mit expliziter Gewalt und Obszönität. Seit 2025 ist sie Programmkuratorin des FRIGHT NIGHTS Horrorfilmfestivals in Linz.
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Ivy Valerie Nuss lebt als Autorin in Berlin. Ihre Familie ist nahe eines der größten und schönsten Atomkraftwerke Russlands aufgewachsen. Ihr ersten Roman »Die Realität kommt« erschien 2022, im Herbst 2025 folgte ihr zweites Buch »R-O-N=O«.
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Volker Pietsch lehrt am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten Inter- und Transmedialität sowie Mediendidaktik des Deutschunterrichts und Mediensozialisation.
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Sebastian Pirling ist seit seiner Jugend von anderen Welten begeistert. Nach einem Germanistik-Studium und diversen Jobs als Redakteur und Grafikdesigner ist er inzwischen Lektor für Science Fiction, Fantasy und Jugendbuch im Heyne Verlag und seit 2024 Programmleiter der Heyne Phantastik.
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Ervehea Ziza ist Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. Zwischen Fiktion und Recherche beschäftigt sie sich mit Bildern und Erzählungen, in denen gesellschaftliche Ängste, Konflikte und Machtverhältnisse Gestalt annehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Horror und seinen politischen und kulturellen Dimensionen. Ziza studierte Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitete zuvor als Filmkritikerin und Redakteurin.
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Informationen |
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Literaturforum im Brecht-Haus
Träger: Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
Chausseestr. 125, 10115 Berlin
030 28 22 003
info@lfbrecht.de
www.lfbrecht.de
Social Media: @lfbrecht
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