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Kommende Veranstaltungen (Auswahl):
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Literatur liefert keine einfachen Botschaften. Aber bedarf es nicht einer klaren Message und Haltung angesichts all der menschengemachten Krisen, Katastrophen und des weltweiten Erstarkens autoritärer Politiken? Wie lässt sich eine Sprache finden für das, was gegenwärtig passiert? Welche akuten Anforderungen richten sich an Schriftsteller*innen? Wo liegt das besondere Potenzial der Literatur? Kurzum: Was passiert, wenn Schriftsteller*innen vor das Mikrofon treten und es heißt: »Achtung, eine Durchsage!«? Zwischen den Durchsagen gibt es Musik, Getränke an der Bar und die Möglichkeit, sich über das Gehörte auszutauschen. Der Veranstaltung geht eine interne Klausur der beteiligten Autor*innen unter der Fragestellung »Gute Zeiten für Literatur?« voraus.
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Die »Parole« ist ein Schimpfwort, mit dem man die Kommunikation politisch unliebsamer Gegner belegt. Sie verkürzt, vereinfacht und wird zur Kennzeichnung von Populisten herangezogen. Gleichzeitig ist die Parole ein zentrales Werkzeug politischer Kommunikation. Ohne Parolen geht politisch gar nichts. Vor allem Proteste und Soziale Bewegungen machen von ihr Gebrauch. Durch den Siegeszug von Social Media als Kommunikationsweg wird der Einsatz von Parolen noch verstärkt – mit immensen Auswirkungen auf die politische Sprache. Werden wir in Zukunft nur noch in Parolen kommunizieren? Und wenn ja, wäre das bedauernswert? Anlässlich der Erscheinung ihres Buches »Politik der Parole. Ästhetische Praktiken politischer Mobilisierung« (2025) spricht die Autorin Daphne Weber mit Korbinian Frenzel, Moderator beim Deutschlandradio und Co-Autor von »Defekte Debatten. Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen« (2024).
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Mit einer Wohnung verbindet man die Vorstellung von einem Ort des Privaten. Gleichzeitig ist Wohnen ein radikal politisches Verhältnis. Denn gebaut und vermietet wird, um Profit zu machen oder Kapital anzulegen. In dem Band »Welches Zuhause« schreiben zehn Autor*innen in kurzen Erzählungen von bedrückenden Wohnverhältnissen in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, und schildern die Nöte und Solidarität der Betroffenen. Herausgeber der Anthologie ist das nous-Kollektiv, ein 2013 gegründetes Autor*innen-Kollektiv, das sich für eine »konfrontative Literatur« einsetzt, die soziale Realitäten und gesellschaftliche Verhältnisse zur Sprache bringt. In Lesung und Gespräch diskutieren drei der Beiträger*innen mit Sebastian Friedrich, worin die Herausforderung liegt, über Wohnen im Kapitalismus zu schreiben.
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Berliner Manuskripte 2025
Mit Stephanie Bart, Ulrich Fasshauer, Dimitrij Gawrisch, Valeria Gordeev, Artur Krutsch, Svenja Leiber, Clara Leinemann, Laura Lichtblau, Christoph Peters, Eva Strasser, David Vajda und Erica Zingher, Moderation Marion Brasch und Marie Kaiser
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Die Stipendiat*innen des Berliner Arbeitsstipendiums für Literatur stellen auf zwei parallelen Bühnen im Saal und im Brecht-Keller in kurzen Lesungen und Gesprächen die Texte vor, an deren Fertigstellung sie in diesem Jahr gearbeitet haben. Der beste Einblick in die Literaturwerkstätten dieser Stadt!
Programm
Saal
19:00
Begrüßung: Christian Hippe
Grußwort: Sarah Wedl-Wilson, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
19:15–20:15
Lesungen
Erica Zingher, Christoph Peters, Eva Strasser
20:30–21:30
Lesungen
David Vajda, Clara Leinemann, Dimitrij Gawrisch
Moderation: Marion Brasch
Keller
19:15–20:15
Lesungen
Stephanie Bart, Artur Krutsch, Laura Lichtblau
20:30–21:30
Lesungen
Svenja Leiber, Valeria Gordeev, Ulrich Fasshauer
Moderation: Marie Kaiser
Anschließend Ausklang
Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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Berliner Manuskripte 2025
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Die Stipendiat*innen des Berliner Arbeitsstipendiums für Literatur stellen auf zwei parallelen Bühnen im Saal und im Brecht-Keller in kurzen Lesungen und Gesprächen die Texte vor, an deren Fertigstellung sie in diesem Jahr gearbeitet haben. Der beste Einblick in die Literaturwerkstätten dieser Stadt!
Programm
Saal
19:00-19:25
Jurygespräch
19:30–20:30
Lesungen
Stephan Lohse, Henriette Dushe, André Kubiczek
20:45-21:25
Lesungen
Gün Tank, Nina Bußmann
Moderation: Knut Elstermann
Keller
19:30-20:30
Lesungen
Georg Leß, Finn-Ole Heinrich, Senthuran Varatharajah
20:45-21:25
Lesungen
Stav Szir, Sannah Jahncke
Moderation: Gesa Ufer
Anschließend Ausklang
Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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Informationen |
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Unser gesamtes Programm gibt es hier.
Eintritt, wenn nicht anders angegeben: 6,- € / ermäßigt: 4,- €
Hier finden Sie unsere Besucher*inneninformationen.
Literaturforum im Brecht-Haus
Träger: Gesellschaft für Sinn und Form e. V.
Chausseestr. 125, 10115 Berlin
030 / 28 22 003
info@lfbrecht.de
www.lfbrecht.de
Social Media: @lfbrecht
Unsere Veranstaltungen gibt es auch als Streams auf unserem YouTube-Kanal.
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