Am 18. und 19. November 2024 fand im Literaturforum im Brecht-Haus eine Tagung mit dem Titel »Schreiben über Grenzen. Neue Perspektiven auf die transatlantischen Schriften von Anna Seghers« statt (in Kooperation mit dem Archiv der Akademie der Künste und dem Anna-Seghers-Museum, unterstützt durch die Anna-Seghers-Gesellschaft, gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien).
Anlässlich des 125. Geburtstags von Anna Seghers (1900–1983) führt nun der Tagungsband aktuelle Ansätze zusammen, die transatlantische Dimension ihres Schaffens neu zu entdecken. Diese wird als ein Schreiben über räumliche, zeitliche und gesellschaftliche Grenzen begriffen und zugleich als ein Schreiben über Grenzen hinaus: Die Netzwerke, aus denen es hervorging, die Subjekte, denen es eine Stimme verleiht, und die historischen Möglichkeiten, die es aufzeigt, sind untrennbar mit einem Durchqueren des atlantischen Raums verbunden und überschreiten dabei politisch wie imaginativ dessen Begrenzungen.
Mit Beiträgen von Wiebke von Bernstorff, Matei Chihaia, Carsten Jakobi, Florian Kappeler, Maud Meyzaud, Christoph Schaub, Stefanie Thomas und Cornelia Weiher-Arbeithuber.
Der Band erscheint als Nummer 24 unserer Schriftenreihe lfb Texte, die im Verbrecher Verlag erscheint.
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