Nichts bleibt. Die Quetschenpaua-Autonomografie

Seine Lieder sind vielen ein Begriff; der Musiker und Kleinkünstler Yok aka. Quetschenpaua hat die linksautonome Szene seit Jahrzehnten mit verschiedenen Projekten musikalisch begleitet. In seinem autobiografischen Text führt der Erzähler die Leser*innen durch seine politische Sozialisation und zahlreichen Musikprojekte. Dabei lässt sich en passant einiges über die Geschichte der bundesdeutschen linksautonomen Szene erfahren. Erfolge und Niederlagen, etwa die Pogrome in Rostock Lichtenhagen und das Erstarken des Rechtsextremismus in den 1990er Jahren, werden anekdotenreich aus einer ‚Insiderperspektive‘ geschildert und reflektiert. mehr

Warum lesen?

Im Text lässt sich nicht nur einiges über den Künstler Yok und die Subkultur der BRD erfahren, sondern hier werden auch die Probleme und Erfahrungen antifaschistischer Mobilisierung kenntnisreich verhandelt und reflektiert.

Auf der Liste:
Antifaschismus im Gegenwartsroman

Literatur nach 1989