Wenn ich einmal reich und tot bin

/ 1990

Auch wenn Maxim Biller behauptet, dass es so etwas wie jüdische Rache niemals gegeben habe, ist sein erster Kurzgeschichtenband ein Beispiel für eine deutschsprachige Beschäftigung mit dem Thema jüdischer Rache. Unvergesslich die Figur Amichai Süß, die das Scheckbuch zückt und fragt, was wohl ein Schützenpanzer für die israelische Armee kostet und das Teil dann einfach bezahlt. Ein Frankfurter Immobilienhai als Wutfisch, seine Zuhälterei als Gegenschlag und das Scheckbuch als Rache.

 

Warum lesen

Weil jüdische Rache hier nach Jurek Beckers „Bronsteins Kinder“ auch einmal in einem westdeutschen Buch eine Rolle spielt.

[mc]

Auf der Liste:
Jüdische Rache

Auf der Suche nach Gerechtigkeit in der Literatur nach 1945