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Schwerpunkt: Wolfgang-Herrndorf-Woche

© Mathias Mainholz


Mo 13.07.Fr 17.07.



Wolfgang-Herrndorf-Woche

Werk | Wirkung | Netzwerke

 

Als Wolfgang Herrndorf 2013 starb, hinterließ er ein komplexes und vertracktes Gesamtwerk. Mit »Tschick« wurde er nicht nur in den Kanon der Schullektüre aufgenommen, sondern zu einem modernen Klassiker, dessen Bekanntheit weit über den engen Bereich der Literatur hinausgeht. Daneben aber stehen der abgründige, finstere Roman »Sand« und das Krankheitstagebuch »Arbeit und Struktur«. Sieben Jahre danach lohnt es sich, all seine Veröffentlichungen, die zum Teil als Blog, zum Teil in Buchform erschienen sind, wiederzulesen und sich damit neu auseinanderzusetzen. Die Herrndorf-Woche wird sich deshalb gleichermaßen dem Schreiben, der Autorschaft und dem Werk Herrndorfs zuwenden und auch seine Anfänge als Maler und Zeichner von Comics und Cartoons in den Blick nehmen. Wie verlief der Weg vom Bild zum Wort? Warum ist aus Herrndorf ein Sprachkünstler und kein Bildkünstler geworden? Wie hat sich das literarische Schreiben entwickelt? Wie haltbar sind seine Texte, wie gegenwärtig bleibt seine Zeitgenossenschaft?

 

Projektleitung Jörg Magenau

 

>>>Programmheft zum Download.

Gefördert durch die Stiftung Preußische Seehandlung
Präsentiert von rbbKultur


Zurückliegende Veranstaltungen
Fr 17.07.
19:00
Podiumsgespräch

Wolfgang Herrndorf war ein Verächter des Literaturbetriebs, aber alles andere als ein Einzelgänger. So sehr er den Erfolgsmodellen des Literaturbetriebs und den Ansprüchen der literarischen Öffentlichkeit mit Skepsis begegnete, verstand er durchaus, die vorhandenen Institutionen und Märkte zu nutzen, wenn er zum Beispiel am Wettbewerb um den Bachmannpreis in Klagenfurt teilnahm. Als Mitarbeiter der Zentralen Intelligenz Agentur und der Internetplattformen... weiterlesen

Do 16.07.
19:00
Podiumsgespräch

Das Internet-Tagebuch »Arbeit und Struktur« ist ein einzigartiges, öffentlich geführtes Protokoll, das mit der Diagnose eines unheilbaren Hirntumors einsetzt und das allmähliche Fortschreiten der Erkrankung mit allen Folgen – Sprachstörungen, Orientierungsverlust, Persönlichkeitsveränderung – gnadenlos beobachtet. Schreibend kämpfte Herrndorf gegen die Auswirkungen des Tumors, schreibend überlebte er mehrfach die von den Ärzten gesetzten Fristen. Das Tagebuch kreist um zentrale Fragen: Was... weiterlesen

Mi 15.07.
19:00
Podiumsgespräch

Weniger bekannt als der Schriftsteller ist der Zeichner und Maler Wolfgang Herrndorf. Dabei begann seine künstlerische Laufbahn nicht mit dem Schreiben, sondern mit dem Studium der Bildenden Kunst, an das sich eine erste Berufskarriere als Cartoonist und Illustrator anschloss. Herrndorf war ein Alleskönner, der im Stil eines alten Meisters Landschaften liebevoll ausschmückte oder sich als präziser Porträtist in das Erscheinungsbild... weiterlesen

Di 14.07.
19:00
Podiumsgespräch

Wolfgang Herrndorfs millionenfach verkaufter Roman »Tschick« ist eines der erfolgreichsten Bücher des vergangenen Jahrzehnts. Seine Ausstrahlungskraft ist ungebrochen – auch deshalb, weil es als Road-Novel und Bildungsroman aus der ostdeutschen Provinz, als Jugendliteratur und als Gesellschaftsroman für alle Altersklassen gleichermaßen gut funktioniert. Das zeigt sich auch an der Attraktivität der Geschichte in anderen Medien, ob als Film, als Theaterstück oder... weiterlesen

Mo 13.07.
19:00
Podiumsgespräch

Mit seinem Debütroman »In Plüschgewittern« und dem Erzählungsband »Diesseits des Van-Allen-Gürtels« war Wolfgang Herrndorf allenfalls ein literarischer Geheimtipp, auch wenn er beim Wettlesen um den Bachmannpreis in Klagenfurt 2004 immerhin den Publikumspreis ergatterte. »Tschick« machte aus ihm dann plötzlich einen Erfolgsautor. Doch der menschenfreundlichen, hellen Welt, die seine jugendlichen Helden in »Tschick« durchquerten, folgten als Gegenmodell die düstere, labyrinthische Ausweglosigkeit... weiterlesen

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