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Schwerpunkt: Uwe-Johnson-Woche

© Suhrkamp Verlag


So 03.08.2014Fr 08.08.2014



Uwe-Johnson-Woche

Uwe Johnson - Eine Welt, gegen die Welt zu halten

 

Uwe Johnson gehört zweifellos zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer befasste er sich mit deutscher Geschichte und erarbeitete dabei immer wieder neue, anspruchsvolle und moderne Erzählformen. Heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall, 30 Jahre nach Johnsons Tod und anlässlich seines achtzigsten Geburtstags, will die Uwe-Johnson-Woche sein Werk im Kontext seiner Entstehung und seiner historischen Relevanz präsentieren und der Frage nachgehen, welche Bedeutung Uwe Johnson und seine Texte heute haben können. Dabei richten wir den Blick auf die Geschichte und auf Orte, die Johnson wichtig waren, auf seine Briefwechsel und seine weniger bekannten Arbeiten für Film und Fernsehen, auf seine poetologischen Aufsätze sowie auf die von Johnson selbst gestellte Frage „Wozu taugt ein Roman?“.

 

Konzept und Projektleitung: Viviana Chilese und Greg Bond

Kooperationspartner
Zurückliegende Veranstaltungen
08.08.14
20:00
Lesung und Gespräch

In einem seiner Aufsätze legte Uwe Johnson unterschiedliche Kriterien für die Prüfung eines Romans fest: inhaltliche, gesellschaftliche, formale und nicht zuletzt ökonomische. Die Bedingungen, unter denen Johnsons Romane entstanden und die zu solchen Überlegungen geführt haben, sind heute nicht mehr gegeben. Verlieren seine Überlegungen deswegen an Bedeutung und sind seine Romane unzeitgemäß? Oder gewinnen sie gerade heute an Relevanz?... weiterlesen

07.08.14
20:00
Diskussion

Im Februar 1969 strahlte das Dritte Programm den Dokumentarfilm „Summer in the City“ von Christian Schwarzwald und Robert Leacock aus, für den Uwe Johnson den Text schrieb und als Sprecher aus dem Off wirkte. Der Film wurde etwa ein Jahr später noch einmal gezeigt und ist seitdem in Vergessenheit geraten. Dabei erzählen Bilder und Text in unvergleichlicher Weise vom Leben... weiterlesen

06.08.14
20:00
Lesung und Gespräch

Uwe Johnson wuchs in Mecklenburg auf, studierte in Leipzig und lebte viele Jahre im geteilten Berlin. Er wohnte zwei Jahre in New York, die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in England. Geschichten, die Menschen erfahren, spielen an Orten, an welchen Geschichte stattfindet. Ein Gespür für die Besonderheiten dieser Orte kennzeichnet Johnsons Werk von seinem ersten Roman über eine mecklenburgische... weiterlesen

05.08.14
20:00
Diskussion

Uwe Johnson war nicht nur Schriftsteller, sondern er verfasste schon als junger Absolvent Gutachten für Verlage. Noch als bekannter Autor war er als Lektor, Herausgeber und Übersetzer tätig. Auch für „den dekorativen Bereich“ von Büchern hatte er etwas übrig und wollte bei Umschlaggestaltung und Satz seiner Bücher mitreden. Durch diese „kleinen“ Arbeiten erhoffte sich Johnson, Einfluss auf die öffentliche Meinung... weiterlesen

04.08.14
20:00
Buchvorstellung und Gespräch

Uwe Johnson schrieb viele tausend Briefe, pflegte seine Brieffreundschaften über viele Jahre. Er behielt Durchschläge von fast jedem Brief, den er schrieb. Wer seine Briefe liest, gewinnt einen Einblick in das literarische und intellektuelle Leben Deutschlands zwischen 1960 und 1980. Die Briefpartner waren – unter vielen anderen – Hannah Arendt, Margret Boveri, Ingeborg Bachmann, Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass, Max... weiterlesen

03.08.14
14:00
(Ausser Haus!)

„Friedenau war gut für Spaziergänge“, heißt es bei Uwe Johnson. Mit dessen Einzug in die Niedstraße 14 im Jahr 1959 begann der Aufstieg des Viertels zum Hauptquartier der jungen deutschen Literaturszene. Johnson persönlich regte Günter Grass zum Hauskauf an und half Max Frisch beim Umzug in die Sarrazinstraße. In Johnsons Mansardenwohnung plante die Kommune 1 das „Puddingattentat“ auf den US-Vizepräsidenten... weiterlesen

Veranstaltungsort: wird bei Anmeldung bekannt gegeben

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