Programm

Baustelle Brecht / Working with Brecht

© David Stegemann


Fr. 13.12.2024



Baustelle Brecht / Working with Brecht

Jede Vergegenwärtigung eines Textes oder Gedankens von Bertolt Brecht findet innerhalb von konkreten Organisationen, mit spezifischen medialen Mitteln, für eine bestimmte Gruppe von Zeitgenoss*innen und an einem konkreten Ort statt. Sie ist bedingt von der jeweiligen institutionellen, ökonomischen und geopolitischen Verortung und dem jeweiligen Verständnis von theoretischer und künstlerischer Praxis. Das gilt nicht nur für künstlerische, sondern auch für wissenschaftliche Arbeitsfelder. Das gilt für jedes Schreiben über Brechts Theatertheorie und -praxis, jeden Leseprozess und jede Aufführung von Brechts Texten.

In Kooperation mit der Internationalen Brecht-Gesellschaft (IBS) und der AG Schauspieltheorie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (GTW)
Zurückliegende Veranstaltungen
13.12.24
20:00
Buchvorstellung, Gespräch

Die Piscator-Bühne, die »Truppe 31«, Brecht und viele andere Künstler*innen der sogenannten ersten Avantgarde wollten in den 1920er Jahren das Theater zur Versammlung oder Demonstration machen und mit der kollektiven Arbeit an Stück und Aufführung eine bessere Gesellschaft antizipieren. Können... weiterlesen

Kapitalismuskritik und Episches Theater 
Matthias Rothe »Tropen des Kollektiven«
13.12.24
10:00
Vorträge, Diskussion, Projektpräsentation

Maximilian Kuhn JENSEITS UN-UNTERBROCHENER GEGENWART. Brechts »eingreifendes Denken« und Arendts »nach-denkendes Eingreifen« in den »Brecht-Essays« von 1948/50 und 1969 Snehal Anni The Politics of Translation: Brecht’s Plays in Postcolonial Hindi Theatre Dwaipayan Chowdhury Whither »Der Nullpunkt« (The Zero Point)?: Actualizing... weiterlesen

Brecht vergegenwärtigen: aktuelle und historische Praxis-Theorie-Gefüge