Wenn Eli das Kind ins Bett gebracht hat und die Enge der eigenen vier Wände spürt, flieht sie in die Kneipe nebenan. Dort steht Gunda seit fast zwanzig Jahren hinter dem Tresen. Als eine sommerliche Hitzewelle über die Stadt hereinbricht,... weiterlesen
Programm
»Das Land hinter den Wäldern«
Begrüßung Ingeborg Szöllösi
Siebenbürgen, auch Transsylvanien genannt, ist eine multiethnische Region im Zentrum Rumäniens. Nichts widerspiegelt die kulturelle Vielfalt und die wechselvolle Geschichte dieses Landstriches besser als sein mehrsprachiges Liedergut und seine facettenreiche Literatur. Ein musikalisch-poetischer Nachmittag mit Text und Ton stellt das... weiterlesen
Jede Berliner Epoche hat ihre speziellen Chronist:innen. Einer der wichtigsten Vertreter dieser Spezies in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Heinz Knobloch. Seine Feuilletons, die er über Jahrzehnte in der »Wochenpost« schrieb, kreisen oft um Berlin. Er hat über... weiterlesen
Jede Berliner Epoche hat ihre speziellen Chronist:innen. Einer der wichtigsten Vertreter dieser Spezies in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Heinz Knobloch. Seine Feuilletons, die er über Jahrzehnte in der »Wochenpost« schrieb, kreisen oft um Berlin. Er hat über... weiterlesen
Helene Hegemann »Striker« – und frühere Texte mit Schauplatz Berlin
In »Striker« entwirft Helene Hegemann ein wuchtiges, gegenwärtiges Berlin-Panorama: zwischen ihrer Wohnung mit einer unheimlichen Dachbodenbesetzerin nahe Oberbaumbrücke, einer Kampfsporthalle und einer Villa am anderen Ende der Stadt. Ihre Protagonistin bewegt sich durch Räume, in denen sich Gewalt und Erschöpfung,... weiterlesen
Christoph Peters
»Trilogie des gegenwärtigen Scheiterns«
Mit den drei Romanen »Der Sandkasten« (2022), »Krähen im Park« (2023) und »Innerstädtischer Tod« (2024) legt Christoph Peters ein präzises literarisches Zeitbild vor – ein Triptychon über das Scheitern des modernen Individuums an den Zumutungen der Gegenwart. Die Trilogie, lose... weiterlesen
Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind viele Gebäude Ost-Berlins und anderer Städte der DDR verbunden, vor allem die Stalin-, später Karl-Marx-Allee, die dem Roman seinen Titel gegeben... weiterlesen
Grischa Meyer
»Rosinen aus Berlin. Eine Luftbrückengeschichte«
»Rosinen aus Berlin« ist ein langer Essay über das Blockadejahr 1948/49. Er bündelt die Themen einer jahrzehntelangen Beschäftigung des Urberliners Grischa Meyer mit dem 20. Jahrhundert in Berlin, von seiner Mitarbeit an Heiner Müllers »Lohndrücker«-Inszenierung am Deutschen Theater Berlin 1987... weiterlesen
Björn Kuhligk
»Berlin-Beschimpfung« und weitere Liebeserklärungen an Berlin
Björn Kuhligk war schon immer in Berlin und möchte daran auch nichts ändern, obwohl die Stadt ihm öfters gehörig auf den Geist geht. Gegen die Zumutungen der dysfunktionalen, ruppigen und im landläufigen Sinne auch hässlichen Stadt wehrt er sich mit... weiterlesen
Ein Sohn glaubt seinen Vater, der eigentlich seit zehn Jahren tot ist, in Berlin erkannt zu haben und verfolgt ihn durch die Stadt. Erzählt wird das raue Berlin, das der Drogensüchtigen und aus der Zeit Gefallenen, der Untergekrochenen und täglich... weiterlesen
Der 22-jährige Paul ist Dachdecker und kommt auf eine neue Baustelle in Friedrichshain, wo die letzten besetzten Häuser der Gentrifizierung trotzen. Eine der Aktivistinnen dort ist die zehn Jahre ältere Doktorandin Marie. Sie zieht den jungen Mann in eine Aktion... weiterlesen









