
Laura Laabs Debütroman »Adlergestell« (2025) entstand während der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für ihren ersten großen Film »Rote Sterne überm Feld«. Aber er ist kein Nebenprodukt, sondern zeigt eine Erzählerin, die die Wohnung von Anna Seghers in Adlershof als Rahmen der Handlung einwebt. Der Roman vermittelt ein Gefühl des Verlustes von Horizonten, nicht nur der Müttergeneration, sondern auch der der Kinder – dies muss ins Bewusstsein, ganz in Seghers’scher Tradition!

10:00
Begrüßung
10:15
Hans-Willi Ohl (Darmstadt): Hans-Albert Walter (1935-2016). Autodidakt und Mitbegründer der Exilforschung in der BRD
11:15
Konstantin Ulmer (Hamburg): Die Maueröffnerin. Anna Seghers und die »weibliche Literatur« aus der DDR im Luchterhand-Verlag
12:15 Mittagspause
13:00 Schüler*innen der Anna-Seghers-Schule (Berlin): Anna Seghers: Die Entdeckung Amerikas
13:30 Philine Dorenbusch (Hamburg): Von Wind und Widerstand. Eine illustrative Recherche zu »Aufstand der Fischer von St. Barbara«
14:00 Rainer Christ (Mainz): Die Ehrenbürgerwürde der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität für Anna Seghers 1977. Eine Spurensuche
15:00 Kaffeepause
15:30 Vorstand Texte zur Seghers-Rezeption in der BRD 1945 bis 1990. Eine Collage