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Irmgard Keun. Biografische Stationen und Umbrüche
© Martina Keun-Geburtig

Mo 12.07.
19:00
Podiumsgespräch, Vor-Ort-Publikum
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Irmgard Keuns Leben ist von den Brüchen des letzten Jahrhunderts und tollkühnen Aktionen gezeichnet: Der literarische Star der Weimarer Republik geht nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ins Exil – nicht ohne diese vorher, nach dem Verbot ihrer Bücher, auf Schadensersatz verklagt zu haben. Eine Falschmeldung über ihren Tod nutzend, kehrt sie 1940 klandestin nach Deutschland zurück. Nach dem Krieg ist sie eine Unbekannte, sie leidet unter Depressionen, Fremdheitsgefühlen und kämpft mit Alkoholproblemen – und tritt „zugleich erneut als leidenschaftlich engagierte zeitkritische Schriftstellerin in Erscheinung“, so die Herausgeber der Werkausgabe, Beate Kennedy und Heinich Detering. Keun macht Psychiatrieerfahrungen. Sie erlebt das Glück, eine Tochter zu bekommen – aber ohne deshalb eine Beziehung zum Vater eingehen zu wollen. Im Literaturbetrieb bleibt sie eine Marginalisierte bis fast an ihr Lebensende. Aber es wäre nicht Irmgard Keuns Leben, gäbe es nicht erneut eine unerwartete Wendung: Die vergessene Schriftstellerin wird wiederentdeckt.

Gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Präsentiert von taz, die tageszeitung


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