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Ostalgie oder museales Relikt: Alltag in der DDR
Di 27.04.
17:00
Buchvorstellung, Gespräch
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Gegenstände des DDR-Alltags – Möbel, Geräte, Konsumartikel – sind Objekte einer Erinnerungslandschaft , die nach der Wende in privaten Museen Bedürfnisse des kollektiven Gedächtnisses, der Trauer und des Widerstands bedienten. Die Musealisierung steht für die Auseinandersetzung mit gescheiterten Lebensentwürfen und verlorenen Hoffnungen. Christian Gaubert hat sich in seinem Buch »DDR: Deutsche Dekorative Restbestände?« mit den Überlebensproblemen von DDR-Bürgern auseinandergesetzt. Darüber spricht er mit Wolfgang Benz.

Thomas Kunst »Zandschower Klinken«
© Franziska Reck/Suhrkamp Verlag

Di 27.04.
20:00
Lesung, Gespräch, Buchpremiere
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Bengt Claasen sitzt im Auto, sein ganzes Hab und Gut im Kofferraum. Vor ihm, auf dem Armaturenbrett, liegt das Halsband seiner verstorbenen Hündin. Dort, wo es herunterfällt, will er anhalten und ein neues Leben beginnen. Er landet in Zandschow – wo eine solidarische Gemeinschaft sich am eigenen Schopf aus der Misere zieht. Mit den prekären Verhältnissen finden sich die Menschen hier nicht mehr ab: Ihr Zandschow ist Sansibar, hier kann man arm sein, aber trotzdem paradiesisch leben, in viel Verrücktheit.

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