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© Metropol Verlag

Di 26.01.
17:00
Buchvorstellung, Gespräch, Livestream
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Yitskhok Rudashevski war 14 Jahre alt, als er im Juni 1941 mit seiner Familie ins Ghetto Wilna eingewiesen wurde. Außerhalb der Stadt befindet sich die Mordstätte Ponar, in der 70 000 litauische Jüd*innen Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns wurden. Yitskhok, der aufgeweckte jüdische Schüler, schreibt im Ghetto Tagebuch. Er protokolliert den Alltag im Holocaust, beschreibt die Schikanen der Deutschen, das Wirken des Judenrats, schildert die Morde in Ponar, aber auch die kulturellen Aktivitäten im Ghetto. Im Versteck überlebt er noch die Auflösung des Ghettos, wird aber im Herbst 1943 ermordet. Wolf Kaiser, der Herausgeber des Tagebuchs, beschreibt im Gespräch mit Wolfgang Benz die Geschichte dieses außergewöhnlichen Lebenszeugnisses.

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