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© Metropol Verlag

Do 23.05.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Am 23. August 1944 landen Beamte der Gestapo mit einem Ruderboot am Ufer der Insel Reiswerder im Tegeler See. Dort war eine kleine Gruppe von Jüdinnen und Juden auf der Flucht vor Verfolgung und Deportation untergetaucht. 18 Monate hatten sie auf der Insel versteckt und geschützt gelebt, ohne einander zu kennen. Nun aber hatte ein Spitzel sie denunziert. Die Gestapobeamten verhafteten an jenem Mittwochnachmittag Gerda Lesser, Erna und Gerhart Fleck, Lotte Basch und Hermann Dietz. Gerda Lesser und das Ehepaar Fleck wurden über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert, Lotte Basch kam direkt nach Auschwitz, Hermann Dietz wurde ins KZ Buchenwald verschleppt. Nur drei von ihnen überlebten. Christiane Carstens hat ein Buch über die Schicksale der illegalisierten jüdischen Inselbewohner geschrieben.

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