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© Bundesarchiv, Bild 183-14077-006

Di 26.02.
20:00
Buchvorstellung und Gespräch
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Rosa Luxemburg wurde 1871 im russischen Teil Polens geboren und kam aus einem jüdischen Elternhaus. Sie perfektionierte erst während ihres Studiums in Zürich die deutsche Sprache, wohin sie auch vor den Obrigkeiten ihres Landes entflohen war, da sie bereits in jungen Jahren an ersten politischen Aktionen und Streiks teilgenommen hatte. Später fand sie durch eine Scheinehe mit Gustav Lübeck ihre politische Heimat in Deutschland und engagierte sich als rastlose Kämpferin für die europäische Arbeiterbewegung in nicht weniger als sieben verschiedenen Parteien. Rosa Luxemburg war sowohl eine kluge und weitsichtige Theoretikerin, ja, eine Politphilosophin, als auch eine leidenschaftliche Kämpferin, die schließlich für ihre Ideale das Leben lassen musste. Ihre Revolutionstheorie, ihr Freiheitsbegriff und ihr unbedingter Internationalismus ließen sie zur Ikone des weltweiten Protests der 1968er-Bewegung werden. Ihr berühmter Satz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ wurde eine Parole der Bürgerrechtler*innen in der untergehenden DDR. In ihrer Gedanken- und Ideenwelt ist vieles zu finden, was auch heute, in einer Zeit des wiedererwachenden Nationalismus, anregend und wichtig ist.

In Kooperation mit der Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

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