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© Wolfgang Frank/ LfB

20.09.18
19:00
Vortrag, Statements, Diskussion
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Die Vokabel „Populismus“ ist in aller Munde. Gemeinhin besitzt dieser Begriff einen negativen Beigeschmack, zumal er heute meist mit völkischem Unterton daherkommt. So erfolgreich die politische Rechte momentan Stammtischparolen für ihre Zwecke einzusetzen versteht, so ratlos zeigt sich bislang die Mehrheitsgesellschaft gegenüber dieser Strategie der Vereinfachung politischer und gesellschaftlicher Sachverhalte. Wäre es daher Zeit für einen Populismus von links, um die maßgeblichen Themen der Zeit auf eine fassliche Weise zu erklären, Begriffe wie „Volk“ und „Heimat“ umzudeuten oder auszuhebeln und damit die scheinbare Diskurshoheit der Rechten zu durchbrechen? Und was bedeutet das für die Literatur? Könnte auch Literatur als probates Instrument der massenhaften Aufklärung dienen, indem sie ebenso verständlich wie unterhaltend die zentralen politischen Kernbotschaften unters Volk bringt? Oder verriete sie damit ihre Integrität?

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Netzwerks „Richtige Literatur im Falschen“

 

Die vier Statements erscheinen im Vorfeld der Veranstaltung als Vorabdruck in der tageszeitung (taz)

In Kooperation mit Helle Panke e. V.

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