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27.09.07
20:00
„Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln“ – ein jüdisches Familienporträt 1867-2005
Wolfgang Benz im Gespräch mit Manuel Noy-Meir
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Die autobiografische Trilogie der Familie Neumeyer spielt auf drei Kontinenten: Alfred Neumeyer (1867-1944), seinem Sohn Karl (1910-1989) und seinem Enkel Manuel (geb.1941). Der älteste gehörte in der Weimarer Republik zu den herausragenden Gestalten des deutschen Judentums und war einer der höchsten bayrischen Juristen. Als Patriot war er von der deutsch-jüdischen Synthese tief überzeugt. In letzter Stunde gelang ihm 1941 mit seiner Frau Elise die Emigration nach Argentinien. Dort erwartete ihn sein Sohn Karl. In Argentinien wurde 1941 der Enkel Manuel geboren. 10 Jahre später wanderten die Eltern in den neu gegründeten Staat Israel aus. Anschaulich schildert Manuel Noy-Meir in seinen Erinnerungen den Aufbau des jungen Staates aus der Perspektive eines Israeli der ersten Stunde.

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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