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16.04.07
20:00
„Wir haben unseren Tod um mehr als 50 Jahre überlebt“ – Der Holocaust in Lettland
Wolfgang Benz im Gespräch mit MarĢers Vestermanis
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

1925 als Sohn einer deutschsprachigen bürgerlich-jüdischen Familie in Riga geboren, wird er, als die Nationalsozialisten 1941 Lettland besetzen, im Rigaer Ghetto interniert, seine gesamte Familie wird ermordet. Es folgt eine Odyssee durch mehrere Konzentrationslager. Während eines Todesmarsches gelingt ihm im Juli 1944 die Flucht und er schließt sich den Partisanen an. Als Historiker ist er u.a. als Hochschullehrer an der Universität Lettlands tätig. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion baut er 1990 ein jüdisches Nationalarchiv auf und gründet das erste jüdische Museum in der Geschichte Lettlands, dessen langjähriger Direktor er wird.

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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