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© unbekannt, Quelle: BBA FA01/081, AdK Berlin

13.02.15
09:30
Öffentliche Tagung
Tagung – Brecht und die Naturwissenschaften
Leitung/ Moderation: Hans-Christian von Herrmann
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

9:30 Uhr

Begrüßung, Christian Hippe/ Literaturforum

 

9:45 Uhr

Lukas Mairhofer (Wien)

Der Spieler – eine Denkfigur der Quantenmechanik im Kaukasischen Kreidekreis

 

10:30 Uhr

Werner Michler (Salzburg)

Brechts Biologie

 

11:15-11:45 Uhr

Kaffeepause

 

11:45 Uhr

Malgorzata Sugiera (Krakau)

Nicht-/Menschliche Akteure in Brechts Theaterlaboratorium

 

12:30 Uhr

Katharina Brinkert (London)

Brecht und die Naturwissenschaften – die Naturwissenschaften und Brecht? Eine dialektische Betrachtung

 

13:15 – 15:00 Uhr

Mittagspause

 

15:00 Uhr

Florian Becker (New York/ Berlin)

Brecht und Marx zu Naturwissenschaft, Gesellschaftstheorie und theatraler Methode

 

15:45 Uhr

Lutz Danneberg/Andrea Albrecht (Berlin; Stuttgart)

Zu Brechts Philosophie und seiner Konzeption eines „nichtaristotelischen“ Theaters im Kontext des Logischen Empirismus

 

16:30 – 17:00 Uhr

Kaffeepause

 

17:00 Uhr

Werner Wüthrich (Bern)

Brecht und sein Einstein/Galilei-Stoff

 

17:45 Uhr

Clemens Özelt (Zürich)

Brecht im Atomzeitalter

 

18:30 Uhr

Abschluss



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Biografisches


Lukas Mairhofer studierte Philosophie und Physik an der Universität Wien und hat vor kurzem seine Dissertation "A-tom und In-dividuum. Bertolt Brechts Interferenz mit der Quantenmechanik" abgeschlossen. Er war Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (Wien) und Stipendiat des Gradiuertenkollegs "Das Reale" der Universität Konstanz. Derzeit promoviert er im Fach Physik an einem Kapitza-Dirac- Talbot-Lau-Interferometer für Materiewellen und ist Mitglied des Graduiertenkollegs Complex Quantum Systems der Universität Wien.


Werner Michler, geb. 1967, ist seit 2013 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Salzburg. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Wien, Promotion 1997. Forschungsschwerpunkte u. a.: Literatur und Naturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte der Germanistik. Zahlreiche Veröffentlichung, u. a. "Darwinismus und Literatur. Naturwissenschaftliche und literarische Intelligenz in Österreich" (1999).


Malgorzata Sugiera ist Professorin und Lehrstuhlinhaberin für Performativität an der Jagiellonen-Universität Krakau, zudem Übersetzerin wissenschaftlicher und szenischer Texte. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: modernes europäisches Drama in vergleichender Perspektive, Gender- und Queer-Theorie. Zahlreiche Veröffentlichungen, zudem Mithg. "Fictional Realities / Real Fictions" (2007), "Theater spielen und denken: Polnische Texte des 20. Jahrhunderts" (2008), "Worlds in Words" (2010).


Katharina Brinkert ist Doktorandin am Imperial College London im Bereich der biophysikalischen Chemie (Photosyntheseforschung) und studiert parallel Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen, mit geplanter Promotion zu Brecht an der University of Sussex zum Thema "A comparative study of cultural influences on the performance of Bertolt Brecht’s plays in Germany and China".


Florian Becker ist Associate Professor of German and Comparative Literature am Bard College, New York. Er promovierte nach dem Studium in Oxford (England) an der Universität Princeton (USA) zu Bertolt Brecht, Peter Weiss und Heiner Müller. Seit 2012 ist er ans Bard College Berlin entsandt, wo er in der Universitätsleitung arbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. zu Drama und Theater des 18. und 20. Jhs, Mithg. v. "Imagining Human Rights in Twenty-First-Century Theater" (2013).


Lutz Danneberg ist seit 1992 Professor an der Humboldt-Universität für Methodologie und Geschichte der Hermeneutik und Germanistik. Studium der Mathematik, Soziologie und Linguistik 1973 in Hamburg, dann in Göttingen. Nach Diplom in Hamburg Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft. 1980/81 Studium an der University of Pittsburgh; Promotion in Philosophie in Hamburg; Lehre an der Universität Bern und Habilitation sowohl in Philosophie als auch in Deutsche Literaturwissenschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. "Die Anatomie des Text-Körpers und Natur-Körpers" (2003).


Clemens Özelt, geb. 1984, seit 2010 Wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Studium der Germanistik, Philosophie und DaF/DaZ in Wien und Zürich. Seit 2011 Mitherausgeber der komparatistischen Literaturzeitschrift "Variations" (2013: "Formeln / Formulae / Formules"). Aufsätze zum Verhältnis von Literatur und Physik (Brecht, Brod, Döblin, Jokl, Langgässer, E. Weiß u. a.), Dissertation zum Thema "Physikalische Gattungen".


Werner Wüthrich, geb. 1947, ist seit 1970 Schriftsteller, Theaterautor und Brecht-Forscher. Studium an der Universität in Wien, Dissertation 1974 zu "Brechts Aufnahme in der Schweiz". Literarische Werke u. a.: "Henzi" (1972), "Landflucht" (1979), "Die sie Bauern nannten" (2009), "Frauen Land Frauen" (2011), "Koloman Wallisch" (2012). Werke zur Brecht-Forschung u. a.: "Bertolt Brecht und die Schweiz" (2003), "Die Antigone. Eine experimentelle Theaterarbeit, Chur 1948" (2015).


Andrea Albrecht habilitierte 2011 in Neuere deutsche Literaturwissenschaft und ist Leiterin der Abteilung "Neuere deutsche Literatur II" an der Universität Stuttgart. Studium der Mathematik, Germanistik und Philosophie in Bremen, Hamburg und Göttingen, dort 2003 Promotion. Nachfolgend u. a. wissenschaftliche Mitarbeiterin der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Visiting scholar an der University of California, Berkeley. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. Mithg. v. "Zahlen, Zeichen und Figuren. Mathematische Inspirationen in Kunst und Literatur" (2011).

In Zusammenarbeit mit der TU Berlin
Medienpartner: tageszeitung (taz), Kulturradio vom rbb


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