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© Metropol Verlag



Ellen Marx, © privat
Mütter der Plaza de Mayo, © privat
26.02.15
20:00
Buchvorstellung und Gespräch
Suche nach Nora. Ein jüdisches Leben im Schatten von Holocaust und Militärdiktatur
Wolfgang Benz im Gespräch mit Jeanette Erazo Heufelder
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Ellen Marx (1921–2008) wurde in Berlin geboren, wuchs in der Oranienburger Straße am Monbijouplatz auf. Ihre Eltern, Isidor und Gertrud Pinkus, waren liberale Juden, gebildet und demokratisch. Mit ihrer jüdischen Pfadfindergruppe verlässt Ellen 1939 Deutschland und findet in Buenos Aires eine neue Heimat, heiratet und engagiert sich in der jüdischen Emigrationsgemeinde. Der Putsch des argentinischen Militärs 1976 verändert ihr Leben zum zweiten Mal: Unter den Menschen, die das Regime spurlos verschwinden lässt, ist Nora, ihre 28-jährige Tochter. Ellen Marx wird im Protest gegen die Machthaber eine der „Mütter der Plaza de Mayo“. Die Historikerin Jeanette Erazo Heufelder hat ihr Leben porträtiert.

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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