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Pathographics: Das Störende bebildern
Fr 30.04.
17:30
Diskussion
Pathographics: Das Störende bebildern
Mit Pirmin Beeler, Ambra Durante und Nancy Hünger
Moderation Nina Schmidt
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Vier Autor*innen und Künstler*innen, die in ihren Texten die Ausdrucksweisen von Sprache und Bild kombinieren, um über Mental Health zu sprechen: Von Illustrationen, die mehr sagen können als nur Worte, die den Text stören oder die einen neuen Zugang bieten.



Pirmin Beeler lebt als freischaffender Illustrator in Zug (Schweiz). 2018 wurde seine erste Graphic Novel »Hat man erst angefangen zu reden, kann alles Mögliche dabei herauskommen« bei Edition Moderne veröffentlicht, welche die Geschichte einer psychisch kranken Frau und ihres Sohnes erzählt. 2019 wurde es als bestes Schweizer Comic beim Comic-Festival in Delémont nominiert.


Ambra Durante geboren 2000 in Genua, lebt als Illustratorin und Schriftstellerin in Berlin. Das Zeichnen betrachtet sie als eine Superkraft, die ihr Halt gebe. Sie studiert Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Zuletzt illustrierte sie das Vorsatzpapier zu Thomas Brussigs Roman »Die Verwandelten«. Ihre Graphic Novel »Black Box Blues« erzählt von der Erfahrung einer Depression und erschien 2020 im Wallstein Verlag.


Nancy Hünger geboren 1981 in Weimar, lebt als freie Schriftstellerin in Erfurt. Sie erhielt 2012 das Dürener Förderstipendium Lyrik, 2014 den Caroline-Schlegel-Förderpreis der Stadt Jena und 2015 das Thüringer Literaturstipendium Harald Gerlach. Zuletzt erschien der Band »4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen« mit Zeichnungen von Tommy Reinhardt bei Edition Azur, der von einem totalen Ich-Verlust erzählt (2020).


Nina Schmidt ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist im Rahmen des von der Einstein Stiftung Berlin geförderten Projekts "Graphic Medicine and Literary Pathographies: The Aesthetics and Politics of Illness Narratives in Contemporary Comics and Literature" (2016-2021) an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der FU Berlin als Postdoktorandin tätig. 2018 veröffentlichte sie ihr erstes Buch "The Wounded Self: Writing Illness in Twenty-First-Century German Literature." Nina ist außerdem u.a. Co-Herausgeberin des Sammelbands "The Politics of Dementia: Forgetting and Remembering the Violent Past in Literature, Film and Graphic Narratives", der 2021 bei De Gruyter erscheint.


Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.; Vergabe durch die ALG

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