
Regie und Percussion: Saburo Shimada
Sie lebt bereits einige Jahre in Paris, doch die Welt der vietnamesischen Protagonistin ist der Film. Im Kino verknüpft sich das Leben ihres erzählerischen Ichs immer mehr mit Filmhandlungen: Eine Melodie wellt sich auf der Leinwand, Schiffe mit Drachenflügeln werden von vietnamesischen Männern und Frauen navigiert und gerudert. Sekunden später erscheint ein Name in rosa Schrift auf dem Bild - ein immer wieder atemberaubender Höhepunkt des Films: Bevor der Titel verraten wird und die Geschichte beginnt, muss dieser Name aus dem Meeresgrund auftauchen. Ohne diesen Namen gäbe es keine Schauspielerin, ohne sie keine Elaine Devries, die in Indochina gelebt haben soll - ohne Elaine keine Geschichte zu erzählen… Im Anschluss an die szenische Lesung laden die Autorin und das Ensemble zur Diskussion ein.