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10.07.08
20:00
Längst nicht mehr koscher – die Geschichte einer jüdischen Familie
Wolfgang Benz im Gespräch mit Claudia Erdheim
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Die Familiensaga, die einen zeitlichen Bogen zwischen den Jahren 1874 und 1945 spannt, erzählt die Geschichte der fünf Brüder Erdheim und deren Nachkommen. Die wohlhabende Familie lebt in Boryslaw, im österreichischen Galizien. Sie sind fromme, aber aufgeklärte Juden. Doch ihr Schicksal und das der nachfolgenden Generationen wird vom Lauf der Geschichte bestimmt. Die im Galizien der 40er Jahre verbliebenen Erdheims kommen im Ghetto um, ein Sohn stirbt im KZ. Die Tochter des zweiten Sohnes - es handelt sich um die Mutter der Autorin - ist in Wien mit einem Widerstandskämpfer liiert. Beide überleben den Krieg. Claudia Erdheim hat in dem authentisch eingefärbten Roman die Geschichte ihrer Familie im Spannungsfeld zwischen Emanzipation, Isolation und Verfolgung nachgezeichnet. Sie lebt als Schriftstellerin in Wien.
In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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