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13.12.07
20:00
Gespräch
„Kokolores – Wie ich lernte, Marianne Rosenberg zu sein“
Wolfgang Benz im Gespräch mit Marianne Rosenberg
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Seit drei Jahrzehnten kennt jeder ihre Lieder – über ihr Leben weiß man wenig: Marianne Rosenberg singt, seitdem sie sechs Jahre alt ist. Die ersten Auftritte hat sie mit ihren Geschwistern in Neuköllner Kneipen, wohin die Kinder ihren Vater begleiten. Die Musik erlaubt es Marianne und ihrer Familie schließlich, der Armut zu entkommen. Andere Schatten der Vergangenheit wird die Familie nicht los. Der Vater, ein Sinto, hat als einer der wenigen in seiner Familie Auschwitz überlebt. Seiner Tochter, deren Manager er in den frühen Jahren ihrer Karriere ist, empfiehlt er, über ihre Herkunft und dieses Schicksal zu schweigen, das deutsche Publikum wolle davon nichts hören. In ihrer Autobiographie widersetzt sich Marianne Rosenberg diesem Ratschlag und bringt, neben ihrem musikalischen Werdegang, auch ihre zum Teil schmerzhafte Familiengeschichte zur Sprache.

In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

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