Lade Veranstaltungen
In den Gefühlsmaschinen
© Iris Janke

Do 23.06.
20:00
Lecture Performance
In den Gefühlsmaschinen
Von Sebastian Schmieg
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

Bei dieser Veranstaltung ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

„Une maison est une machine à habiter.“ (Le Corbusier)

 

Das Zuhause wird immer lebendiger: Smarte Assistent*innen, Haushaltsroboter, Künstliche Intelligenz. Sie sollen uns mühsame Arbeit abnehmen, Gesellschaft leisten, Wünsche von den Lippen ablesen. Doch diese neuen Begleiter*innen haben selbst eine Geschichte, verfolgen Interessen, zeigen Gefühle und erzeugen Gefühle. Es entsteht ein Ort, an dem es schwieriger wird zu unterscheiden, was lebendig ist und was nicht. Wie funktioniert diese neue Umgebung? Wer verfolgt hier welche Interessen? Und wessen Gefühle werden dort erlebt? Gemeinsam mit dem Publikum besichtigt Sebastian Schmieg die Räume der lebendigen Häuser und taucht ein in die Träume, Fantasien und Erinnerungen ihrer menschlichen und algorithmischen Bewohner*innen. – Erneute Aufführung am 24. Juni.



Sebastian Schmieg beschäftigt sich mit der algorithmischen Zirkulation von Bildern, Texten und Körpern. Er schafft spielerische Interventionen, welche die glänzenden Oberflächen unserer vernetzten Gesellschaft durchdringen und die dahinter liegenden Realitäten erkunden. Schmieg beschäftigt sich insbesondere mit Arbeit, algorithmischem Management und künstlicher Intelligenz. Er arbeitet in einem breiten Spektrum von Medien, darunter Video, Website, Installation, Künstlerbuch, selbstgeschriebene Software und Lieferservice. Schmiegs Arbeiten wurden international u.a. in der The Photographers' Gallery London, dem MdbK Leipzig, dem HeK Basel und dem Chronus Art Center Shanghai ausgestellt. Er lebt und arbeitet in Berlin und Dresden.


»100 neue Wörter für Zuhause« ist eine Lecture Performance-Reihe in sieben Teilen, die von Mai bis November 2022 stattfindet. Die teilnehmenden Künstler*innen präsentieren an jeweils zwei Abenden neu entwickelte Beiträge, in denen sie sprachlich-performativ den Begriff Zuhause untersuchen. Sie schaffen alternative Blickwinkel auf Orte, wo Menschen jeden Tag essen, trinken und schlafen.


Hinweise zur →Barrierefreiheit

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Präsentiert von der taz


Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten.