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15.02.13
20:00
Podiumsgespräch
„Hilft nur Gewalt, wo Gewalt regiert?“ Kunst und Politik bei Büchner und Brecht und ihr Einfluss auf Theater und Politik der Gegenwart
Mit Daniela Dahn, Wolfgang Engler und Christoph Hein
Moderation: Hendrik Blumentrath und Holger Teschke
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

„Unsere Zeit ist rein materiell, wären Sie je direkter politisch zu Werke gegangen, so wären Sie bald auf den Punkt gekommen, wo die Reform von selbst aufgehört hätte“, schrieb Georg Büchner im Mai 1836 an Karl Gutzkow. Im etwa gleichen Alter konstatierte Brecht im Jahre 1922 in seinem Tagebuch: „Politische Freiheit bei ökonomischer Unfreiheit ist ein Witz“. Aber wo liegen die Alternativen politischen Handelns, wenn die klassischen Reform- und Revolutionsmodelle angesichts globaler Krisenentwicklungen nicht mehr greifen? Finden wir Antworten auf diese Frage im Leben und Werk von Büchner und Brecht? Ein Gespräch über Politik und Theater in Zeiten unerhörter Freiheit.

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